pofen

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    9 Kommentare
    • Poven mit f?? Da fliegt mir der Kopf weg! Diese Schreibweise ist des Teufels, ich bitte um Korrektur.
      Von Orthographie-Ed… (alter Nutzername) am
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    • Denk mal drüber nach, Herr Langenscheidt...
      Von Ralle (alter Nutzername) am
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    • Ich kann mich da Herrn Langenscheidt nur anschliessen. Wenn es sich bei dieser Website um ein Wörterbuch der Jetztsprache handeln soll, dann muss man es eigentlich poven heißen. Also das Substativ Pove kann man meines Wissens nur für Bett verwenden nicht aber für der Schlaf

      LG euer Hugo.
      Von Hugo hektisch (alter Nutzername) am
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    • Guten Tag liebe Mitleser,

      eindeutig schreibt man "poven" mit Vogel-V und nicht mit F. Herr Langenscheidt und Herr Hektisch haben uneingeschränkt Recht.

      Weiter möchte ich anmerken, dass die Abkürzung "nen" für "einen" und die Abkürzung "n" für "ein" steht. Deshalb muss es logischerweise "n" Bett heißen.

      Ich hoffe der Eintrag wird geändert, womit die Qualität dieser Seite wieder ein wenig zunehmen würde und sie nicht im Rechtschreibschlamassel endet, wie es heutzutage in Foren die Regel ist.

      Nochmals:

      Ein poven mit F gibt es definitiv nicht und wird es nie in den Duden schaffen!

      Beste Grüße euer Herr Ghetto Duden!
      Von Ghetto Duden (alter Nutzername) am
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    • Sagt mal, ihr könnt doch poven nicht mit F schreiben?! Das wird sich so niemals durchsetzen!!
      Von Horst Langensch… (alter Nutzername) am
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    • mehr …
    • Obacht! Bei diesem Wort handelt es sich um die altmodische Bezeichnung "pofen", die von Bauern verwendet wurde und teilweise heute noch im ländischen Sprachgebrauch zu hören ist. Dieses wird so gesprochen, wie "Ofen", nur eben mit einem P vorneweg.

      Wenn das ein Wörterbuch der Jetztsprache sein soll, muss der Eintrag also in "poven" abgeändert werden, bzw. sollte ein eigener Eintrag erstellt werden. Diese neue Konstruktion stammt nicht von "pofen" ab und wird auch anders ausgesprochen. "Poven" spricht man mit englischem "O", wie es z.B. in "stove" zu finden ist (bitte nicht wie das englische "oven" aussprechen).

      Zur Grammatik:

      "Poven" wird folgendermaßen konjugiert:

      Ich pove

      Du povest

      Er poved

      Wir poven

      Sie poven

      Ihr poved

      Demnach heißt es natürlich "Jemand der poved...".

      Beim Präteritum sieht es schon komplizierter aus, es heißt: "Ich povete", wobei das auf das "v" folgende "e" zum guten Stile der Orthographie gehört und NICHT gesprochen wird. Es handelt sich, wie im Englischen auch, nur um den Hinweis, dass das "o" eben wie oben beschrieben ausgesprochen werden muss. Hinweise dieser Art sind auch in der französischen Sprache zu finden: Folgt auf ein "g" ein "e", wird es als "sch" gesprochen, z.B. bei "Garage". Doch genug abgeschweift, kommen wir nun zu den anderen Zeitformen, die Aussprache müsste ja klar geworden sein.

      Perfekt:

      Ich habe gepoved. Auffallend hier das "d", das vom Englischen abgeschaut wurde, man muss eben mit der Zeit gehen.

      Plusquamperfekt:

      Ich hatte gepoved.

      Futur I:

      Ich werde poven.

      Futur II:

      Ich werde gepoved haben.

      Ein Substantiv gibt es von dieser Konstruktion nicht im Sinne von Schlaf. Wie Herr Hektisch schon erläuterte, ist es jedoch erlaubt von der "Pove", dem Bett, zu sprechen.

      Ich hoffe ich konnte die hier herrschenden Spannungen eindämmen und zum Sprachverständnis beitragen.

      Liebe Grüße.
      Von zu Fall, Reiner (alter Nutzername) am
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    • Dieses wort wird vielleicht wieder von jugendlichen benutzt, ist jedoch ein

      uraltes jiddisches wort für schlafen.
      Von jochen conrad (alter Nutzername) am
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    • So wie ich das sehe gibt es verschiedene Schreibformen für dieses Wort. Den wenn man mal im Masematte-Wörterbuch (alte Münsteraner Sprache der sozialen Unterschicht) schaut, wird dieses Wort wie folgt beschrieben:

      "

      poofe (Subst., Fem.) : Bett

      Herkunft: pofen (rotw.) = schlafen

      auch im Kompositum --> machullenpoofe

      Variante: pofe

      poofen (Vb.) : schlafen

      Herkunft: pofen (rotw.) = schlafen; vielleicht liegt buffare (ital., umgangssprachl.) = koitieren zu Grunde, vgl. Puff (umgangsprachl.) = Bordell

      Variante: pofen

      auch in Komposita --> machullenpoofbeis, --> poofkäfterken, --> poofkammer, --> poofklamotten

      "
      Von Death Taylor (alter Nutzername) am
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    • Eine speziellere Bedeutung für poven ist in Sachsen: zum übernachten in den Wald gehen (zumeist die schöne Sächsische Schweiz), verbunden mit einer Wanderung. Ein örtlicher Brsuch in Sachsen.
      Von anonym am
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