denken

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • denken

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: den | ken, Präteritum dach | te, Partizip II ge | dacht

Etymologie

Bedeutung (Definition)

[1] geistig tätig sein, im Kopf formulieren
[2] der Meinung sein, zu einer Einstellung gekommen sein
[3] für die Zukunft planen
[4] auf etwas Rücksicht nehmen oder etwas als sehr wichtig erachten
[5] sich etwas vorstellen oder auch in Erinnerung rufen

Wortherkunft

mittelhochdeutsch denken, althochdeutsch dankjan, denkjan, von der indogermanischen Wurzel teng- "empfinden, den Anschein haben" (kennen, wissen) und sodann denken, meinen – wie dünken (Dünkel), Gedanke, Gedächtnis, Andenken und Andacht, weiter auch Dank und danken mit den Ableitungen dazu. Vergleiche gotisch þagkjan þaggkjan þankjan, altsächsisch thenkjan, altenglisch þencean, þencan, englisch think  altfriesisch thanka, thenkja.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Geisteswissenschaft
  • Psychologie

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"denken" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"denken" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "denken" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "denken" belegt Position 346 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?
Präsens ich denke
Präsens du denkst
Präsens er, sie, es denkt
Präteritum ich dachte
Partizip II gedacht
Konjunktiv II ich dächte
Imperativ Singular denk
Imperativ Singular denke
Imperativ Plural denkt
Hilfsverb haben

Beispiele

Beispielsätze

  • Ich denke, dass sich da schon eine Lösung finden wird.
  • Und denk an den Joghurt, wenn du im Supermarkt bist.
  • Vor Jahren hatte der Vorstand sogar daran gedacht, einen Teil der Produktion ins Ausland zu verlagern. Letztendlich scheute man das Risiko.
  • Sabine denkt immer viel zu kompliziert.
  • Wenn ich zu viel getrunken hab, kann ich nicht mehr ordentlich denken.
  • Woran denkst du?
  • Denke nie, gedacht zu haben.
  • Ich dachte, heute wäre Montag.
  • Er denkt, Radfahrer sollten Helme tragen.
  • Was denkst du? Was sagst du dazu?
  • Die denken doch alle schlecht von ihm.
  • Ich denke aufs Land zu ziehen, wenn ich Rentnerin bin.
  • Immer denkst du nur ans Geld! Denk mal an mich und an unsere Ehe und an die Kinder!
  • Ich denke ihn mir als einen guten Vater.
  • Marion dachte noch tagelang an die Worte ihrer Mutter und ihr letztes Zusammenkommen.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈdɛŋkn̩

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "denken"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "denken" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Bedeutungsgleiche Wörter im Englischen

  • think

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für denken

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"denken" am Anfang

"denken" mittig

"denken" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Sprichwörter

  • An des anderen Vorteil denken wird zum eigenen werden.
  • Das Denken soll man den Pferden überlassen, sie haben die größeren Köpfe.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Denken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschauen.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Man möge nachweisen, daß das gewisse Etwas namens Materie genauso gut denken kann wie das gewisse Etwas namens Esprit.

    Voltaire (1694 - 1778)

  • Denken Sie weniger und leben Sie mehr.

    Johann Georg Hamann (1730 - 1788)

  • Manchmal spricht und spricht man, nur um sich nicht denken zu hören.

    Paul-Jean Toulet (1867 - 1920)

  • Wir alle werden von Zeit zu Zeit von solchen Gedanken gequält. Ja, gequält, denn unser Denken reicht gerade hin, die Ohnmacht des menschlichen Geistes zu ermessen. Was ist denn unsere schwache Stimme in der unendlichen Stille des Raumes? Kann unser dürftiger Verstand die Geheimnisse des sternenübersäten Himmels enträtseln? Gibt es Antwort auf unsere Fragen? Keine, nur Echos und phantastische Visionen. Und doch glauben wir, es gäbe eine Antwort, und dereinst wird eine neue Morgenröte aufscheinen über unserem langen Weg durch die Nacht. Wir glauben es, denn ein Abglanz ihrer Schönheit erreicht uns schon jetzt von jenseits des Grabes - wir nennen es Hoffnung. Ohne Hoffnung würden wir den moralischen Tod erleiden, aber mit Hoffnung im Herzen können wir uns zum Himmel aufschwingen, oder wenigstens, falls sie sich nur als freundliches Trugbild erweist, das uns vor Verzweiflung bewahren soll, sanft hinabsinken in den Abgrund ewigen Schlafes.

    H. Rider Haggard (1856 - 1925)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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