intransitiv

• Kategorie: Latinismen

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • intransitiv

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 4
  • Silbentrennung: in | tran | si | tiv, keine Steigerung

Etymologie

Bedeutung (Definition)

[1] Grammatik: als Verb kein Akkusativobjekt benötigend und unfähig zum persönlichen Passiv
[2] Mathematik, Mengenlehre: eine Relation R zwischen zwei beliebigen Elementen einer Menge ist intransitiv, wenn diese Relation gültig für zwei Elemente a und b (mathematisch: a R b) und auch gültig für Element b und ein drittes Element c ( b R c) ist, aber nicht für a und c ( a R c); a,b,c sind Elemente der Menge

Abkürzungen

Wortherkunft

von spätlateinisch intransitivus; aus verneinender Vorsilbe in- und transitivus  = "(auf ein Objekt) übergehend"; abgeleitet vom Verb transire  = hinübergehen; aus trans- = über, durch und ire = gehen(1)(2)
  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2 , transitiv, Seite 860
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742  transitiv, Seite 925

Lehnwort

Was ist ein Lehnwort?
"intransitiv" ist ein Latinismus.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Linguistik
  • Mathematik

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"intransitiv" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"intransitiv" umfasst 11 Buchstaben.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "intransitiv" belegt Position 97114 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Komparation

Was ist Komparation?
Positiv intransitiv

Beispiele

Beispielsätze

  • "Danken" ist ein intransitives Verb. Man kann zwar jemandem (Dativ) aber nicht jemanden oder etwas (Akkusativ) danken.
  • Das Wort "beginnen" kann kontextabhängig sowohl intransitiv als auch transitiv verwendet werden.
  • Das Verb "rasen" ist nur intransitiv, weil die Aussage "jemand oder etwas wurde gerast" keine sinnvolle Passivbildung darstellt.
  • "In gerader Linie verwandt sein" ist keine transitive, sondern eine intransitive Relation. Söhne sind mit ihrem Vater immer in gerader Linie verwandt, ebenso der Vater mit seinen Söhnen, aber die Söhne untereinander sind es nicht.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈɪntʁanziˌtiːf

Semantik

Assoziation

Nimmst du "intransitiv" eher als positiv oder negativ wahr?

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

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