Autor: Silvan Maaß
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Anglizismus, Anglizismenwörterbuch
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Dieser Artikel erklärt...
Wer sich mit der deutschen Sprache und ihren Einflüssen beschäftigt, kommt an Anglizismen nicht vorbei.
- Hier erfahrt ihr, was Anglizismen genau sind und woher der Begriff stammt. Es wird gezeigt, woran man englische Entlehnungen erkennt, wie sie geschrieben und ausgesprochen werden und in welchen Lebensbereichen sie besonders häufig vorkommen, etwa in der Jugendsprache, der Werbung oder der Technologie. Es wird auch dargelegt, welche Unterkategorien es gibt, von der Wortentlehnung über die Lehnübersetzung bis hin zum Scheinanglizismus. Außerdem wird erklärt, warum die Debatte um "Denglisch" so hitzig geführt wird und was Sprachwissenschaftler dazu sagen.
Interesse? Dann lies den ganzen Artikel.
Einleitung
Anglizismen - also Wörter englischen Ursprungs im Deutschen - sind längst kein Randphänomen mehr.
In nahezu allen Lebensbereichen, von der Arbeitswelt über den Sport bis in die Populärkultur, ist englisches Vokabular fester Bestandteil des deutschen Sprachgebrauchs. Begriffe wie "One-Night-Stand" oder "Public Viewing" - letzteres seit der Fußball-WM 2006 besonders verbreitet - zeigen, wie tief englische Ausdrücke in die Alltagssprache eingedrungen sind. Besonders ausgeprägt ist dieser Prozess des lexikalischen Sprachkontakts in der Jugendsprache, die englischsprachige Trends am schnellsten aufgreift. Kritiker sprechen abwertend von Denglisch und sehen darin eine Bedrohung für die deutsche Sprache.
Dieser Artikel erklärt: (1) was ein Anglizismus ist und woher der Begriff stammt, (2) wie man Anglizismen erkennt und schreibt, (3) welche linguistischen Typen der Entlehnung es gibt und (4) wie die sprachpolitische Debatte um Anglizismen im Deutschen geführt wird.
1. Definition: Was ist ein Anglizismus?
Ein Anglizismus ist ein Wort oder eine Wortverbindung englischen Ursprungs, das infolge des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs in das Sprachsystem einer anderen Sprache - typischerweise des Deutschen - eingeflossen ist und von deren Sprechern übernommen wird.
Anglizismen sind eine Unterform von Lehnwörtern und gehören damit zum breiteren linguistischen Phänomen des Sprachkontakts: dem gegenseitigen Einfluss zweier Sprachen auf Wortschatz, Grammatik und Aussprache. Im Deutschen bezeichnet "Anglizismus" ausschließlich Entlehnungen aus dem Englischen - unabhängig davon, ob das englische Ausgangswort britischer, amerikanischer oder anderer Herkunft ist.
2. Was bedeutet das Wort "Anglizismus"?
Der Begriff "Anglizismus" leitet sich vom lateinischen "anglicus" (deutsch: englisch) ab, das auf die "Angeln" verweist. Hierbei handelte es sich um ein germanisches Volk, das sich im frühen Mittelalter auf der Britischen Insel ansiedelte und den Grundstein für das englische Volk legte. Das Suffix "-ismus" - abgeleitet vom griechischen "-ismos" - bezeichnet im Deutschen Konzepte, Praktiken oder sprachliche Phänomene. Zusammengesetzt ergibt sich ein neuzeitliches Kunstwort für das oben beschriebene sprachliche Entlehnungsphänomen.
3. Wie erkennt man einen Anglizismus?
Anglizismen lassen sich im Deutschen anhand typisch englischer Laut- und Schriftmuster erkennen, die im nativen deutschen Wortschatz nicht vorkommen. Die wichtigsten Erkennungsmerkmale sind:
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Ungeläufige Vokalkombinationen, die dem deutschen Orthographiesystem fremd sind: "ea" wie in Team,
"oa" wie in Toaster, "oo" wie in "cool" oder "ui" wie in Bodybuilding.
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Englische Konsonantenkombinationen, die im Deutschen nicht heimisch sind - etwa "sh" wie in Cash.
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Der Buchstabe "y" ist bei englischstämmigen Wörtern besonders häufig und im Deutschen außerhalb von Entlehnungen selten - z. B. in Display.
4. Wie schreibt man einen Anglizismus auf Deutsch?
Bei der deutschen Schreibweise von Anglizismen gibt es je nach Wortart und Betonung mehrere anerkannte Varianten, die in Alltags- und Fachsprache gleichwertig verwendet werden:
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Zusammenschreibung oder Bindestrich: Besteht ein Anglizismus aus zwei Substantiven, sind beide Varianten korrekt.
Beispiel: "Callcenter" und "Call-Center" sind gleichwertig.
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Zusammen- oder Getrenntschreibung bei Adjektiv + Substantiv: Liegt die Betonung auf dem Adjektiv, sind beide Schreibweisen zulässig.
Beispiele: "Small Talk" / "Smalltalk" und "Hot Dog" / "Hotdog".
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Getrenntschreibung bei betontem Substantiv: Soll das Substantiv betont werden, stehen beide Wörter eigenständig und werden großgeschrieben.
Beispiele: "Social Media" und "Virtual Reality".
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Bindestrich bei Verb- oder Präpositionsverbindungen: Werden Substantive mit Konjunktionen oder
Präpositionen verbunden, übernimmt der Bindestrich die Verknüpfung.
Beispiele: "Drive-in", "Check-in", "Make-up".
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Nomen werden im Deutschen großgeschrieben - der Anfangsbuchstabe wechselt von Kleinschreibung zur Großschreibung.
Beispiel: englisch "hardware" → deutsch "Hardware".
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Verben erhalten im Deutschen die Infinitivendung -n oder -en.
Beispiele: englisch "to cruise" → deutsch "cruisen"; englisch "to foot" → deutsch "footen".
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Feste Wendungen werden unverändert aus dem Englischen übernommen.
Beispiele: "do it yourself" und "up to date".
5. Wie werden Anglizismen ausgesprochen?
Anglizismen behalten im Deutschen in der Regel ihre englische Aussprache. Dadurch bleibt ihre fremdsprachliche Herkunft klar erkennbar.
Beispiele: Airbag und Laser werden so ausgesprochen, wie ein englischer Muttersprachler sie aussprechen würde. In einigen Fällen weicht die Aussprache eines Anglizismus jedoch von der englischen Originalaussprache ab, um ihn an die deutschen Phonologieregeln anzupassen. Ein bekanntes Beispiel ist Astronaut: Im Deutschen wird das Wort mit dem deutschen "au"-Diphthong gesprochen, nicht mit der englischen Aussprache.
6. In welchen Bereichen kommen Anglizismen vor?
Anglizismen treten besonders häufig in Bereichen auf, die durch globale Vernetzung, digitale Kommunikation oder internationale Märkte geprägt sind, denn dort muss Vokabular sprachübergreifend verständlich sein. Die wichtigsten Verwendungsfelder sind:
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Alltagssprache
Beispiele: Aftershave, Date, shoppen usw.
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Gamersprache
Beispiele: camper, gg, noob usw.
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Internetsprache
Beispiele: Browser, E-Mail, Homepage usw.
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Jugendsprache
Beispiele: adden, flashen, never usw.
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Soziale Medien
Beispiele: liken, Message, AFK usw.
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Technologie
Beispiele: Display, Hardware, Tablet usw.
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Marketing und Werbesprache
Beispiele: "I'm loving it", "Come in and find out", "For You. Vor Ort." usw.
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Wirtschaft und Unternehmenskommunikation
Beispiele: Brainstorming, Briefing, Cashflow, Meeting usw.
7. Welche Typen von Anglizismen gibt es?
Anglizismus ist nicht gleich Anglizismus. Je nachdem, wie stark ein englisches Wort beim Übergang ins Deutsche verändert wird, unterscheidet die Linguistik fünf Entlehnungstypen: Lehnwort, Lehnübersetzung, Lehnübertragung, Lehnbedeutung und Scheinanglizismus. Die folgende Übersicht erklärt jeden Typ anhand konkreter Beispiele.
7.1 Lehnwort (Wortentlehnung)
Ein Lehnwort ist ein englisches Wort, das vollständig - also mit seiner ursprünglichen Lautform - ins Deutsche übernommen und dabei in das deutsche Grammatiksystem eingegliedert wird. Diese Integration betrifft vor allem die Flexion: Das entlehnte Wort erhält ein grammatisches Geschlecht, wird nach Singular und Plural unterschieden und nach grammatischen Fällen gebeugt. Die englische Herkunft bleibt dabei am Klang oder an der Schreibweise erkennbar.
Beispiele für Lehnwörter aus dem Englischen sind "Internet" und "Laptop". Beide stammen aus dem englischen Vokabular, werden im Deutschen jedoch individuell flektiert - etwa im Genitiv: "das Kabel des Laptops".
7.2 Lehnübersetzung
Eine Lehnübersetzung entsteht, wenn alle Bestandteile eines englischen Wortes oder Ausdrucks Glied für Glied ins Deutsche übersetzt werden. Das Ergebnis ist kein englisches Lehnwort, sondern eine deutsche Wortneubildung, die nach dem strukturellen Vorbild des englischen Originals geformt wurde.
Bekannte Beispiele: "Gehirnwäsche" aus dem englischen "brain wash" und "Flutlicht" aus dem englischen "flood light". In beiden Fällen ist das entstandene Wort formal deutsch, folgt jedoch einem englischen Bauplan.
7.3 Lehnübertragung
Die Lehnübertragung ist eine abgeschwächte Form der Lehnübersetzung: Statt einer wortgenauen Übersetzung wird nur die Kernidee des englischen Ausdrucks ins Deutsche übertragen. Das Ergebnis ist ein neues deutsches Wort, das das semantische Bild des englischen Originals aufgreift, es aber nicht Wort für Wort nachbildet.
Beispiel: Der englische "skyscraper" (wörtlich: "Himmelkratzer") wurde im Deutschen nicht als "Himmelkratzer" übernommen, sondern als "Wolkenkratzer". Das Bildmotiv - ein Gebäude, das an den Himmel reicht - bleibt erhalten, die genaue Übersetzung jedoch nicht.
7.4 Lehnbedeutung
Bei der Lehnbedeutung existiert das deutsche Wort bereits. Es wird jedoch um eine neue Bedeutung erweitert, die es zuvor nur im Englischen hatte. Die Wortform selbst bleibt unverändert; verändert wird allein der semantische Umfang des Begriffs.
Beispiel: Das deutsche Verb "realisieren" bedeutete ursprünglich nur "etwas bemerken". Durch den Einfluss des englischen "to realize" (= etwas verwirklichen) hat "realisieren" im Deutschen eine zweite Bedeutung erhalten: "etwas in die Tat umsetzen".
7.5 Scheinanglizismus
Ein Scheinanglizismus ist ein Wort, das im Deutschen wie ein englischer Ausdruck wirkt, im Englischen aber entweder gar nicht existiert oder eine völlig andere Bedeutung hat. Solche "falschen Freunde" entstehen, wenn deutschsprachige Sprecher englisch klingende Wörter selbst neu erfinden oder vorhandene englische Wörter in einer Bedeutung verwenden, die im Englischen unbekannt ist.
Bekannte Beispiele: "Handy" (im Englischen kein Begriff für ein Mobiltelefon), "Oldtimer" (im Englischen bezeichnet "old timer" eine ältere Person, kein klassisches Fahrzeug) und "Smoking" (im Englischen kein Anzugstyp). Alle drei gehören heute zum deutschen Standardwortschatz, obwohl sie in ihrer vermeintlichen Ursprungssprache nicht in dieser Bedeutung gebräuchlich sind.
8. Denglisch - ein sprachliches Problem?
"Denglisch" ist ein negativ besetzter Begriff für die aus Sicht von Sprachpuristen übermäßige Durchmischung des Deutschen mit englischem Vokabular.
Wer den Begriff benutzt, kritisiert nicht nur die Häufigkeit englischer Lehnwörter, sondern auch den Einzug englischer Rechtschreibregeln ins Deutsche - etwa den apostrophierten Plural "LKW's" anstelle des korrekten deutschen "LKWs". Besonders Scheinanglizismen dienen als Argument der Anglizismus-Kritiker: Wörter, die englisch klingen, aber im Englischen bedeutungslos sind, zeigen für sie, dass die Übernahme englischen Vokabulars unkontrolliert und inkohärent verläuft.
Die Denglisch-Debatte führt zu einer grundsätzlichen sprachpolitischen Frage: Bereichern Anglizismen den deutschen Wortschatz - oder beschädigen sie sein kulturelles Profil?
9. Anglizismen - Top oder Flop? Der Streit um die deutsche Sprache
Viele Anglizismen sind im deutschen Sprachsystem so fest verankert, dass ein Verzicht auf sie konstruiert wirken würde. Von "elektrischen Briefen" statt "E-Mails" zu sprechen käme heute niemandem in den Sinn. Dennoch wird die Anglo-Amerikanisierung des deutschen Wortschatzes seit Jahren kontrovers diskutiert.
Empirische Daten belegen eine kritische Haltung in der Bevölkerung: In einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2008 - befragt wurden 1.820 Personen - nannten 73 % den drohenden Verlust deutscher Wörter als negative Folge häufiger Anglizismenverwendung. 61 % befürchteten den Verlust dessen, was das Deutsche auszeichnet; 53 % sahen die Verständigung unter Deutschsprachigen als erschwert an. Eine weitere Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov aus dem Jahr 2016 ergab, dass knapp drei Viertel der Befragten mit ausreichenden Englischkenntnissen der Meinung waren, zu viele Anglizismen seien ins Deutsche eingezogen.
Dem steht eine sprachwissenschaftliche Perspektive entgegen: Sprachkontakt und lexikalische Entlehnung sind historische Konstanten, keine Verfallserscheinungen. Bereits im 19. Jahrhundert löste die massenhafte Übernahme französischer und lateinischer Ausdrücke ins Deutsche sprachpuristische Debatten aus. Es kursierten sogar Wortlisten mit deutschen Neologismen, die Fremdwörter wie "Billett" ersetzen sollten. Durchgesetzt haben sie sich nicht, was viele Sprachwissenschaftler heute als Beleg dafür werten, dass eine Sprache von ihren Sprechern geformt wird, nicht von Sprachpflegern. Sprache ist ein dynamisches System, das sich kontinuierlich an seine Sprecher und deren Lebenswelt anpasst.
Auch der gesellschaftliche Symbolwert von Anglizismen spielt eine Rolle: Ihr Gebrauch signalisiert globales Denken und Anschlussfähigkeit an internationale Kommunikation. Aus diesem Grund setzen viele deutsche Unternehmen mit globalem Anspruch auf englische Slogans. Der Schokoladenhersteller Lindt etwa warb mit dem Wortspiel "Nice to sweet you".
Zahlen relativieren die Dramatik der Debatte: Anglizismen machten im Jahr 1986 - dem Zeitpunkt der letzten umfassenden Datenerhebung - lediglich rund 3 % aller im Duden verzeichneten Wörter aus. Deutsch und Englisch gehören zudem zur selben sprachlichen Untergruppe des Germanischen und teilen denselben historischen Ursprung. Hinzu kommt: Anglizismen, die ins Deutsche übernommen werden, folgen den Regeln der deutschen Grammatik. Sie werden gebeugt, konjugiert und großgeschrieben wie jedes andere deutsche Wort auch. Und das auf dem Duden basierende Standarddeutsch spricht ohnehin kaum jemand in Reinform.
10. Drei Fakten, mit denen du sofort als Experte wirkst
Mit diesen Fragen zeigst du beim nächsten Gespräch über Sprache, dass du das Thema wirklich durchdrungen hast:
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Wusstest du, dass Anglizismen trotz aller öffentlichen Debatte im Jahr 1986 nur rund 3 Prozent aller im Duden aufgenommenen Wörter ausmachten und damit weit weniger verbreitet waren, als die Diskussion vermuten lässt?
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Wusstest du, dass sprachpuristische Kritik an Fremdwörtern kein modernes Phänomen ist? Bereits im 19. Jahrhundert kursierten in Deutschland Listen mit deutschen Ersatzwörtern für französische und lateinische Ausdrücke, die sich jedoch nie durchsetzen konnten.
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Wusstest du, dass "Handy", "Oldtimer" und "Smoking" im Englischen nicht in ihrer deutschen Bedeutung existieren und deshalb linguistisch als Scheinanglizismen klassifiziert werden - also als Wörter, die englisch klingen, aber keine englischen Wörter sind?
Über den Autor
Silvan Maaß ist Diplom-Kommunikationswirt (dab) sowie Mitbegründer der Sprachnudel, wodurch er sich seit 20 Jahren beinahe täglich mit theoretischer und angewandter Linguistik beschäftigt. Die Lebendigkeit der Sprache hat es ihm besonders angetan. Daher interessiert er sich insbesondere für Okkasionalismen und Neologismen - zwei kreative Themenfelder der Linguistikforschung, die in unserer Gesellschaft relevanter denn je sind.