Deutsche Grammatik

Es ist gar nicht so leicht, die deutsche Sprache zu lernen. Unzählige Regeln gilt es dabei zu beachten. Welche das sind und wie komplex die Grammatik im Einzelnen ist, erfahrt ihr auf dieser Seite.

1. Definition: Was ist Grammatik?

Die deutsche Grammatik (von altgriechisch: gramma = Geschriebenes) ist die Lehre der deutschen Sprache. Sie ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft (Linguistik) und beinhaltet sämtliche Regeln, die für das Sprechen der Sprache erforderlich sind. Sie ist damit Voraussetzung für die Verständigung der Menschen untereinander und gleichermaßen für das Verstehen des Gesagten. Einheitliche Regeln zum Gebrauch von Sprache sind dabei die Basis für eine möglichst reibungslose zwischenmenschliche Kommunikation.
Der Begriff Grammatik bezeichnet einerseits das Regelwerk selbst und andererseits die damit verbundene Grammatiktheorie, die die Eigenschaften der Sprache beschreibt.

2. Wozu braucht man Grammatik?

Grammatik wird benötigt, um sich sinnentsprechend und nachvollziehbar auszudrücken und auch um Texte in korrekten Zeitformen schreiben zu können. Ohne die passende Zeitform eines Verbs beispielsweise wäre völlig unklar, ob sich eine Begebenheit in der Gegenwart abspielt, bereits vergangen ist oder erst in der Zukunft liegt.
Generell existiert Sprache nicht ohne Grammatik. Sie verleiht dem Gesagten Struktur, bietet Orientierung und sorgt dafür, dass sich Menschen miteinander austauschen können und Gesagtes inhaltlich verstehen. Die Grammatik bildet eine Art Bauplan für die Produktion der Sprache. Das gilt nicht nur für die eigene Sprache, sondern für jede Sprache, die neu gelernt wird mit dem Ziel, sich miteinander verständigen zu können. Die Grammatik ist im weitesten Sinne das Geländer, an dem entlang sich jeder Einzelne ausdrücken kann und vom Gegenüber verstanden wird.

3. Perspektiven auf die Grammatik

Die deutsche Grammatik wird in der sprachwissenschaftlichen Forschung aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus betrachtet. Diese beiden Perspektiven auf die deutsche Sprache werden als Synchronie (von altgriechisch: syn = zusammen, chronos = Zeit) und als Diachronie (von altgriechisch: dia = hindurch) bezeichnet.

3.1 Synchronie

Die Synchronie umfasst die Betrachtung der Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt, beziehungsweise während eines konkreten Zeitraums. Eine typische Fragestellung im Sinne des synchronen Ansatzes wäre beispielsweise: Wie werden Verben im aktuellen Gegenwartsdeutsch richtig konjugiert?

3.2 Diachronie

Die sprachwissenschaftliche Perspektive der Diachronie verfolgt den Ansatz der Betrachtung von Sprache im zeitlichen Verlauf. Hierbei geht es um die Veränderungen, die im historischen Kontext verzeichnet werden können. Ein Beispiel hierfür wäre die grammatikalische Entwicklung von der mittel- zur neuhochdeutschen Sprache.

4. Ansätze der deutschen Grammatik

Bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Grammatik werden verschiedene Bereiche voneinander unterschieden. Im Wesentlichen sind dies die deskriptive (beschreibende) und die präskriptive (vorschreibende) oder auch normative Grammatik. Die beiden unterschiedlichen Ansätze machen die jeweiligen Funktionen von Sprache und Grammatik deutlich.

4.1 Deskriptive Grammatik

Die deskriptive Grammatik fokussiert die konkrete Nutzung von Sprache. Sie bewertet dabei nicht und trifft auch keinerlei Einschätzungen über den richtigen oder falschen Gebrauch von Sprache. Stattdessen untersucht sie Sprache so objektiv wie möglich und beschreibt dabei die bestehenden Gesetzmäßigkeiten, die bei der Verwendung von Sprache vorkommen.

4.2 Präskriptive Grammatik

Die präskriptive Grammatik (auch normative Grammatik genannt) hingegen gibt eine Bewertung über den korrekten oder fehlerhaften Gebrauch von Sprache ab. Sie analysiert die jeweilige Verwendung von Sprache und legt dabei fest, welcher Gebrauch im Sinne der Grammatikregeln richtig oder falsch ist.

5. Teilbereiche und Regeln der deutschen Grammatik

Menschen lesen und sprechen miteinander. Soviel ist klar. Unklar sind jedoch häufig die vielen Regeln, die diesen Gegebenheiten zugrunde liegen. Worauf es im Wesentlichen ankommt, versucht der folgende Abschnitt zu beleuchten, indem er im Sinne einer schlüssigen Systematik die Grammatik in vier unterschiedliche Teilbereiche einteilt. Sie alle sind Bestandteil der Regeln, die für eine sinnvolle Kommunikation und den Gebrauch von Sprache wichtig sind.

  1. Phonologie (Lautlehre)
  2. Morphologie (Formenlehre)
  3. Syntax (Satzlehre)
  4. Semantik (Bedeutungslehre)

5.1 Phonologie (Lautlehre)

Die Phonologie (von altgriechisch: phone = Laut, logos = Lehre) hat die Aufgabe, die Funktion von Lauten, die im sprachlichen System vorkommen, zu untersuchen. Dabei gilt der Laut als kleinster Bestandteil einer gesprochenen Sprache. Im Fokus der Untersuchung steht die Frage, welche Funktion die verschiedenen Laute jeweils für die deutsche Sprache haben. Dazu wird analysiert, wie ihre Verteilung innerhalb der Sprache ist und welche Bedeutung sie für das sprachliche System haben.
Relevant sind sämtliche Laute, die ein Mensch generell hervorbringen kann und die Art und Weise, wie aus diesen Lauten Wörter gebildet werden und verschiedene Bedeutungszusammenhänge entstehen.

Beispiele: Die Aussprache von langen im Vergleich zu kurzen Vokalen oder auch stimmlose versus stimmhafte Konsonanten.
Generell kann auch das IPA (Internationales Phonetisches Alphabet) als Beispiel dienen, das die Laute einer Sprache beschreibt (die IPA-Schreibweise von Haus ist: haʊ̯s).

5.2 Morphologie (Formenlehre)

Die Morphologie (altgriechisch: morphe = Gestalt, logos = Lehre) wird auch als Formenlehre bezeichnet. Sie befasst sich mit...

5.2.1 Wortarten

Über die Anzahl der Wortarten gibt es keinen genauen Konsens in der deutschen Grammatik. Einigkeit gibt es nur bei den drei Hauptwortarten Adjektiv, Substantiv und Verb. Die klassische Zehn-Wortarten-Lehre geht von folgenden 10 Wortarten aus:

  1. Substantiv (Nomen, Namenswort)
  2. Verb (Zeitwort, Tätigkeitswort)
  3. Adjektiv (Eigenschaftswort, Wiewort)
    • Deklination - Sobald ein Adjektiv vor einem Nomen steht, muss es dekliniert werden. Bei der sogenannten Adjektivdeklination werden die Endungen der Adjektive dem Kasus (Fall), dem Genus (grammatikalisches Geschlecht) und dem Numerus (Einzahl / Mehrzahl) des Nomens angepasst.
    • Komparation - Durch Komparation (von lat. comparare "vergleichen") lassen sich Situationen, Personen oder Sachen miteinander vergleichen. Dies geschieht mittels Steigerung der Adjektive. Die Grammatik kennt mehrere Steiegrungsformen. Dazu zählen der Positiv (Grundform), der Komparativ (erste Steigerung) und das Superlativ (höchste Steigerungsstufe). Die gesprochene Sprache kennt noch eine weitere Steigerungsform, den Hyperlativ.
  4. Adverb (Umstandswort), wie bspw.: abends, überall, deshalb, kaum
  5. Artikel (Begleiter vom Nomen), Singular: der, die, das; ein, eine / Plural: die
  6. Pronomen (Fürwörter, Stellvertreter vom Nomen), wie bspw.: ich, du, mein, dein, sich, dieser, jener, jemand, niemand
  7. Präposition (Verhältniswort), wie bspw.: auf, bei, durch
  8. Konjunktion (Bindewort), wie bspw.: aber, außer, desto (nebenordnend) / als, anstatt, bevor (unterordnend)
  9. Interjektion (Empfindungswort), wie bspw.: aha, nanu, pfui, ey
  10. Numerale (Zahlwort), wie bspw.: zwei, hundertdreißig, einige

5.2.2 Wortbildung

Wie der Name "Wortbildung" bereits vermuten lässt, geht es hierbei um die Bildung von Wörtern. Diese beruht auf diversen Regeln und Mustern, die wir im Folgenden aufzeigen möchten.
Die Wortbildung ist neben der Entlehnung eine der am häufigsten genutzten Möglichkeit zur Wortschatzerweiterung im Deutschen. Darüber hinaus werden hierfür auch die Bedeutungsveränderung sowie die Urschöpfung (Kunstwortbildung) genutzt.

5.2.2.1 Grundbegriffe der Wortbildung

Bevor wir nun die einzelnen Möglichkeiten der Wortbildung beleuchten, gilt es, einige Grundbegriffe zu erklären. Dazu zählen:

5.2.2.1.1 Morphem

Wird das Wort im Rahmen der Wortbildung als größte Einheit verstanden, gilt das Morphem als kleinste Einheit der Sprache, die eine Bedeutung oder eine grammatische Funktion hat. Hierbei wird zwischen freien Morphemen (das sind selbständige Wörter, Beispiel: Bett) und gebundenen Morphemen (treten nur innerhalb von Wörtern auf, Beispiel: Bett-en (Wortstamm + Pluralendung)) unterschieden.

5.2.2.1.2 Phonem

Das Phonem ist der kleinste lautliche Bestandteil eines Wortes. Für sich genommen trägt es keine Bedeutung. Es hat aber eine bedeutungsunterscheidende Funktion, wenn man es in einem Wort ersetzt (Beispiel: Haus vs. Maus). Bei diesem Beispiel handelt es sich um ein sogenanntes "Minimalpaar", da sich die beiden Wörter nur in einem einzigen Phonem unterscheiden.

5.2.2.1.3 Lexem

Ein Lexem ist ein Morphem, dass eine lexikalische Bedeutung hat. Somit ist es ein selbstständiges Wort und steht als solches im Lexikon. Seine möglichen Flexionsformen werden dabei nicht berücksichtigt (Beispiel: Maus; Mausefalle und Fledermaus wären dann bspw. Wörter).

5.2.2.1.4 Affix

Ein Affix (abgeleitet vom Lateinischen "affigere" für: anheften) ist ein gebundenes Morphem. Es wird zur Erweiterung eines vorhandenen Wortes oder Wortteiles verwendet. Folgende Varianten gibt es:

5.2.2.1.4.1 Präfix

Das Präfix (Vorsilbe) ist eine Worterweiterung. Dazu zählen etwa aus-, be-, ent-, er-, ge-, ver- und zer-. Präfixe werden dem Wortstamm vorangestellt und sorgen somit für eine neue Bedeutung (Beispiel: um-gehen).

5.2.2.1.4.2 Suffix

Das Suffix (Nachsilbe) ist das Gegenstück zum Präfix. Hierzu zählen u.a. -heit, -ig, -keit, -nis, -schaft und -ung. Es steht am Ende eines Wortes, weil es seinem Wortstamm nachfolgt (Beispiel: Frei-heit).

5.2.2.1.4.3 Zirkumfix

Das Zirkumfix (abgeleitet vom Lateinischen "circumfigere" für: ringsum umwickeln) umgibt das Basismorphem (den Kern einer Morphemkombination) auf beiden Seiten (Beispiel: ge-läuf-ig).

5.2.2.1.4.4 Infix

Das Infix (abgeleitet vom Lateinischen "infīxum" für: fest eingebaut) wird nirgends angehangen sondern innerhalb eines komplexen Wortes eingebaut (Beispiel: fahr-untüchtig).
Das Infix kommt im Deutschen aber nur selten vor und ist Sprachwissenschaftlich umstritten. Denn das Beispiel ließe sich ebenso als Zusammensetzung aus zwei Einheiten analysieren, bei der die zweite präfigiert ist (Präfix vor dem Wortstamm - 1. Einheit: fahr, 2. Einheit: un-tüchtig).

5.2.2.1.5 Wortstamm

Der Wortstamm (kurz auch "Stamm" genannt) ist der unveränderliche Teil eines Wortes. Er dient als Basis für neue Wortbildungen, indem man Endungen, Silben und Zeitformen an ihn anhängt. Der Wortstamm selbst kann dabei entweder nicht zerlegbar (Primärstamm oder Wurzel) oder zusammengesetzt (Sekundärstamm) sein (Beispiel: Ballett, Erdball, ballern, Ballast; der gemeinsame Primärstamm ist ball).

5.2.2.1.6 Einheit

Im Rahmen der Wortbildung wird eine Einheit als Wort (größte Einheit), Wortstamm oder gebundenes Morphem (kleinste Einheit) verstanden.

5.2.2.1.7 Wortfamilie

Eine Wortfamilie ist eine Gruppe von Wörtern mit gleichem Primärstamm (Beispiel: Tierkreis, Raubtier, Säugetier; der gemeinsame Primärstamm ist tier).

5.2.2.2 Wortbildungsarten

Es gibt verschiedene Wortbildungsarten, die für die Entstehung neuer Wörter verantwortlich sind. Im Einzelnen sind dies:

5.2.2.2.1 Komposition

Komposition (abgeleitet vom Lateinischen "compositio" für: Zusammenstellung) wird auch als Wortzusammensetzung bezeichnet. Hierbei werden mindestens zwei Einheiten zu einem Kompositum verknüpft.

Beispiele:
Zimmer + Pflanze = Zimmerpflanze
Pfeffer + Kuchen + Haus = Pfefferkuchenhaus

Darüber hinaus unterscheidet man noch:

5.2.2.2.2 Derivation

Derivation (abgeleitet vom Lateinischen "derivare" für: leiten, ableiten, wegleiten) wird auch als Ableitung bezeichnet. Folgende Verfahren werden unterschieden:

  • Explizite Derivation: Hierbei wird die Wortbildung durch Ableitung eines freien lexikalischen Morphems durch Verknüpfung mit Affixen vollzogen (Beispiel für Präfix: aus-suchen).
  • Implizite Derivation: Hierbei findet die Ableitung mit einem Ablaut statt (Beispiel: liegen > liegen).
  • Konversion: Der Begriff ist abgeleitet vom Lateinischen "conversio" für "Wandlung" und wird auch als Nullableitung oder Nullderivation bezeichnet. Hierbei werden durch Wortartwechsel Derivate gebildet (Beispiel: tanzen (Verb) > das Tanzen (Substantiv)).
5.2.2.2.3 Kürzung

Durch Kürzung bzw. Kurzwortbildung werden Langformen zu Kurzformen mit im Wesentlichen identischen Bedeutungen.

5.2.2.3 Flexion

Mit Flexion (abgeleitet vom Lateinischen "flexio" für: Biegung) meint man in der Morphologie die Beugung eines Wortes rsp. deren unterschiedliche Wortformen, die daraus resultieren. Die Wortformen selbst sind abhängig von der jeweiligen Wortart. Diese wiederum wird unterschieden nach flektierbar und nicht flektierbar. Zu den flektierbaren Wortarten gehören die Adjektive, Verben, Substantive, Pronomen, Artikel und Numeralien. Nicht flektierbare Wortarten (auch Partikel genannt) sind Adverbien, Interjektionen, Konjunktionen und Präpositionen.

Bei den drei Hauptwortarten unterscheiden sich...

Die Flexion von Adjektiven, Substantiven, Pronomen, Artikeln und Numeralien bezeichnet man als Deklination. Beim Vorgang selbst spricht man vom "Deklinieren". Die Flexion von Verben hingegen heißt Konjugation. Der Vorgang "konjugieren".

5.3 Syntax (Satzlehre)

Die Syntax (von altgriechisch: syn = zusammen, taxis = Ordnung) ist die Satzlehre und behandelt die Gesetzmäßigkeiten in den formulierten Sätzen. Sie legt fest, wie die verschiedenen Buchstaben zu Wörtern, diese zu sogenannten Phrasen (Gruppen von Wörtern) und im weiteren Verlauf zu vollständigen Sätzen zusammengesetzt werden. Die Syntax bestimmt die Regeln für die korrekte Abfolge von Wörtern in den Sätzen und ist damit für ihre Gliederung zuständig. Das Ziel ist das Bilden von sinnvollen Sätzen mit einer schlüssigen Abfolge der einzelnen Komponenten.
Ein Beispiel für den Satzbau in der deutschen Grammatik ist der einfache Satz "Ich mag dich." Er setzt sich aus den Bestandteilen Subjekt (Ich), Prädikat (mag) und Objekt (dich) zusammen.

5.4 Semantik (Bedeutungslehre)

Die Semantik (von altgriechisch: semainein = bezeichnen) befasst sich mit der Beziehung der verschiedenen Zeichen zueinander und mit ihrer damit verbundenen Bedeutung. Der Begriff Zeichen umfasst hierbei sehr unterschiedliche Bereiche, darunter Symbole, Sätze und Satzteile sowie Wörter und Wortteile. Auch hier ist wieder die Bedeutung entscheidend. Untersucht werden alle sprachlichen Äußerungen, die für die Sprechenden mit einer Bedeutung verbunden sind. Die Semantik untersucht die jeweiligen Möglichkeiten, diese Zeichen zu strukturieren mit dem Ziel, sie zu sinnvollen größeren Einheiten zusammenzusetzen. Solche Einheiten sind im Sinne der Grammatik die ganzen Sätze.

6. Wie kann man seine deutsche Grammatik verbessern?

Egal, ob es sich um eine Postkarte, eine E-Mail oder ein offizielles Schreiben handelt, nur wer die Grammatik einzusetzen weiß, kann sich unmissverständlich ausdrücken. Viele Menschen haben aber genau hiermit ein Problem und fragen sich deshalb, wie Sie ihr Deutsch verbessern können. Das Pauken von Regeln ist nicht der einzige und nicht immer der erfolgreichste Weg. Hier sind ein paar Tipps, mit denen es spielender gelingt.

  1. Unterhalte dich mit Menschen, die perfektes Deutsch sprechen
    Das A und O ist die Praxis: Wenn du dich mit Menschen umgibst, die richtiges Deutsch sprechen, prägt sich dir die Sprache ein und du sprichst automatisch auch besser. Das müssen keine Muttersprachler sein. Du kannst auch von Personen lernen, die dir sprachlich ein paar Schritte voraus sind. Orientiere dich besser nicht an Leuten, die einen starken Dialekt oder Vulgärsprache sprechen.
  2. Lies Bücher und Zeitschriften auf Deutsch
    Auch durch das Lesen vieler Bücher und Zeitschriften kann sich die Sprache einprägen und verbessern. Lass dich vom Buchhändler beraten und suche dir Bücher von deutschen Autoren aus, die keine Anglizismen und keinen zu komplizierten Satzbau verwenden. Auch illustrierte Zeitschriften, Nachrichtenseiten und Online-Magazine eignen sich gut zur Verbesserung der Grammatik.
  3. Lernen durch Zuhören
    Lass nach Möglichkeit zu Hause den Fernseher oder das Radio mit einem deutschen Programm laufen und höre einfach nur zu. Wenn du willst, kannst du einige Sätze nachsprechen. Das ist eine gute Methode, um "nebenbei" beim Bügeln oder Abwaschen Deutsch zu lernen.
  4. Synonymwörterbuch oder "Wie sagt man noch?"
    Wenn du bereits Grundkenntnisse hast, kannst du dir ein Synonymwörterbuch kaufen und als Übersetzungshilfe nutzen. Du kannst aber natürlich auch unser kostenloses Synonymwörterbuch dafür nutzen. Wörterbücher können dir dabei helfen, den Sinn neuer Wörter besser zu erfassen, deine Sätze zu variieren und verwandte Wörter aus dem gleichen Wortfeld kennenzulernen.
  5. Online-Übungen
    Grammatik lässt dich auch prima mit Online-Übungen lernen bzw. gemachte Fortschritte überprüfen. Suche dir ein paar Webseiten, die Übungen oder Grammatikkurse online anbieten. Mit oder ohne Tutor kann das großen Spaß machen.

Wir wünschen dir viel Erfolg und Freude beim Lernen!