Jonathan Swift Zitate

Willkommen auf unserer Webseite, die Jonathan Swift (1667 - 1745) gewidmet ist und eine erlesene Sammlung an Zitaten enthält.

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Jonathan Swift Zitate

Hier findest du 42 Zitate von Jonathan Swift.

"Das Brot", sagte er, "liebe Brüder, ist der Stab des Lebens."

Nie sind die Menschen so ernsthaft, gedankenvoll und nur mit sich selbst beschäftigt, als wenn sie auf den Stuhl gehen.

Obgleich man Menschen anklagt, sie kennen nicht ihre eigene Schwäche, kennen vielleicht ebenso wenige ihre eigene Stärke. Es ist im Menschen wie im Erdreich, wo es manchmal eine Goldader gibt, von der der Eigentümer nichts weiß.

Gewalttätiger Eifer für die Wahrheit ist entweder Unbeherrschtheit, Ehrgeiz oder Überheblichkeit.

Kommt niemals eher, als bis man euch drei– oder viermal gerufen hat, denn nur die Hunde kommen gleich beim erstenmal, wenn man ihnen pfeift.

Und ich habe mir oft gewünscht, es möge ein Gesetz erlassen werden, wonach in jedem Jahr ein halbes Dutzend Bankiers zu hängen wären.

Eine schlechte Begründung vermindert das Gewicht der vielen guten, die du zuvor gegeben.

Falsche Freunde sind wie Hunde, welche diejenigen bepissen, die sie am meisten lieben.

Menschen, die alle Vorteile des Lebens besitzen, sind in einem solchen Zustand, daß viele Zufälle sie aus Ruhe und Ordnung bringen, aber nur wenige sie erfreuen können.

Es ist unklug, Feiglinge mit Schande zu strafen; denn achteten sie deren, so wären sie keine Feiglinge. Hier muß Tod die Strafe sein, weil sie ihn am meisten fürchten.

Ich bin einer von jenen, die einen wohlbegründeten Frieden lieben, und aus diesem Grunde verehre ich die Wahrheit nicht weniger, die allein eine dauerhafte Basis für einen gesunden Frieden bildet.

Pedanterie ist eigentlich die Überschätzung jeder Art von Wissen, was wir zu besitzen glauben.

Wenn ich ein Buch lese, ein gescheites ebenso wie ein törichtes, ist es mir, als lebte es und spräche mit mir.

Die zweite Hälfte seines Lebens verbringt der Weise damit, sich von den Torheiten, Vorurteilen und irrigen Ansichten zu befreien, die er sich in der ersten zu eigen gemacht hat.

Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.

Wenn sich Bücher und Gesetze weiter so vermehren wie während der letzten fünfzig Jahre, mache ich mir Sorgen, wie in Zukunft jemand noch Gelehrter oder Jurist werden soll.

Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt?

Alle Loblieder enthalten eine Beimischung Opium.

Laut Hippokrates, Aph. 32.6, neigen Stotterer stets zu Durchfall. Ich wollte, es stände im Vermögen der Ärzte, den Wortreichtum so mancher Leute in die inneren Teile zu befördern.

Wenn mich jemand zwingt, Abstand zu wahren, habe ich den Trost, daß er ihn gleichfalls wahrt.

Zur Macht des Glückes bekennen sich nur die Unglücklichen, denn die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.

Die stoische Forderung, unsere Bedürfnisse dadurch zu befriedigen, daß wir unsere Wünsche beschneiden, ist das gleiche, als wenn wir uns die Füße abhackten, wenn uns Schuhe fehlen.

Lob ist ein Kind der herrschenden Macht.

Wenn jemand mich von sich fernhält, so tröste ich mich damit, daß er auch sich von mir fernhält.

Das Genie erkennt man daran, daß es alle Dummköpfe gegen sich hat.

Die meisten Menschen sind wie Stecknadeln: Der Kopf ist nicht das Wichtigste an ihnen.

Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden.

Vision ist die Kunst, Unsichtbares zu sehen.

Es ist ein bekanntes Talent niedriger und kleiner Geister, stets den Namen eines großen Mannes im Munde zu führen.

Der Verstand ist dem Menschen gegeben, damit er ihn benutzt.

Ich wundere mich nicht, daß die Menschen böse sind, aber ich wundere mich häufig, daß sie sich nicht schämen.

Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne bezahlt und hätte die besten Wirkungen.

"Das war vortrefflich bemerkt!" sage ich, wenn ich in einem Autor eine Stelle lese, wo seine Meinung mit der meinigen zusammentrifft. Wo wir aber verschieden denken, da erkläre ich ihn "im Irrtum".

Wenn mich die vernünftige Auffassung eines Menschen völlig überzeugt, so wird sie zu meiner eigenen.

Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.

Mitunter las ich ein Buch mit Vergnügen und verwünschte den Autor.

Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.

Ehrgeiz veranlaßt die Menschen oft, die niedrigsten Dienste zu verrichten: so wird ihr Klettern zum Kriechen.

Alte Herren und Kometen werden aus dem gleichen Grunde verehrt: wegen ihrer langen Bärte und der Behauptung, daß sie die Ereignisse voraussagen.

Und schließlich gleicht der wahre Kritiker beim Lesen eines Buches einem Hunde beim Festmahl, dessen Sinnen und Trachten einzig auf das gerichtet ist, was die Gäste fortwerfen, und der daher dort am meisten knurren wird, wo die wenigsten Knochen abfallen.

Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.

Wie kann man erwarten, daß die Menschheit auf guten Rat hört, wenn sie sich nicht einmal warnen läßt?

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