Unter Metaplasie versteht man eine Umwandlung einer differenzierten Gewebeart (epithelial oder mesenchymal) oder Zellart in eine andere. Metaplasie ist zum Teil reversibel; wenn sich der Reizzustand beseitigen lässt. Es handelt sich dabei um eine qualitative Änderung von Körperzellen, die zunächst keine Veränderung der Zellzahl nach sich zieht.
Grundsätzlich kann die Metaplasie in allen Geweben vorkommen, hat in der praktischen Medizin aber vor allem für die Epithelien besondere Bedeutung.Eine irreversible Zellumwandlung wird als Anaplasie bezeichnet; Übergang höher differenzierter Zellen in weniger differenzierte Zellen.