nächst

• Weitere Lemmata: 1. nächst

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • nächst

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: nächst, keine Steigerung

Etymologie

Bedeutung (Definition)

[1] in einer Reihenfolge nach dem aktuellen folgend

Wortherkunft

Superlativ von nah

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"nächst" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"nächst" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "nächst" wird sehr oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "nächst" belegt Position 171 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Komparation

Was ist Komparation?
Positiv nächst

Beispiele

Beispielsätze

  • Das Ergebnis sehen wir in den nächsten Minuten.
  • Der nächste Patient kann eintreten.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): nɛːçst

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "nächst"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "nächst" eher als positiv oder negativ wahr?

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für nächst

Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"nächst" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"nächst" am Anfang

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Nur ein Schlüsselbeinbruch - nächst dem Ehebruch der leichteste.

    Melli Beese (1886 - 1925 (Freitod)

  • Sicherlich hat nächst der Liebe zur Wissenschaft keine Leidenschaft in der Welt der Menschheit so viel Gutes getan, als die Liebe zum Gelde. Ihr verdanken wir allen Handel und alle Gewerbe, den Besitz jeder häuslichen Gemütlichkeit und jedes Luxus, nebst vielem anderen.

    Henry Thomas Buckle (1821 - 1862)

  • Wenn man [...] die wichtige Rolle betrachtet, welche die Geschlechtsliebe in allen ihren Abstufungen und Nuancen, nicht bloß in Schauspielen und Romanen, sondern auch in der wirklichen Welt spielt, wo sie, nächst der Liebe zum Leben, sich als die stärkste und tätigste aller Triebfedern erweist, die Hälfte der Kräfte und Gedanken des jüngern Teiles der Menschheit fortwährend in Anspruch nimmt, das letzte Ziel fast jedes menschlichen Bestrebens ist, auf die wichtigsten Angelegenheiten nachteiligen Einfluss erlangt, die ernsthaftesten Beschäftigungen zu jeder Stunde unterbricht, bisweilen selbst die größten Köpfe auf eine Weile in Verwirrung setzt, sich nicht scheut, zwischen die Verhandlungen der Staatsmänner und die Forschungen der Gelehrten störend, mit ihrem Plunder, einzutreten, ihre Liebesbriefchen und Haarlöckchen sogar in ministerielle Portefeuilles und philosophische Manuskripte einzuschieben versteht, nicht minder täglich die verworrensten und schlimmsten Händel anzettelt, die wertvollsten Verhältnisse auflöst, die festesten Bande zerreißt, bisweilen Leben, oder Gesundheit, bisweilen Reichtum, Rang und Glück zu ihrem Opfer nimmt, ja, den sonst Redlichen gewissenlos, den bisher Treuen zum Verräter macht, demnach im Ganzen auftritt als ein feindseliger Dämon, der alles zu verkehren, zu verwirren und umzuwerfen bemüht ist; — da wird man veranlasst, auszurufen: Wozu der Lärm? Wozu das Drängen, Toben, die Angst und die Not? Es handelt sich ja bloß darum, dass jeder Hans seine Grete findet.

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

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