Was bedeutet Tat?
[1] einmalige Handlung, die etwas Gutes oder Böses bewirkt
[2] kurz für „(mutmaßliche) Straftat
Beispiele (3) alle + ergänzen

Wir kennen nicht den genauen Zeitpunkt, an dem die Tat begangen wurde.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

von mittelhochdeutsch tāt → gmh, althochdeutsch tāt → goh, altsächsisch dād → osx, aus germanisch *dǣdi → gem- "Tat", belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937  Stichwort: "Tat", Seite 908.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Tat

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "Tat" ist nicht trennbar, Plural: Ta | ten

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • Tad

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): taːt

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Tat":

Nominativ Singular die Tat
Nominativ Plural die Taten
Genitiv Singular der Tat
Genitiv Plural der Taten
Dativ Singular der Tat
Dativ Plural den Taten
Akkusativ Singular die Tat
Akkusativ Plural die Taten

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Tat" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Tat" umfasst 3 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
T 2-mal 6,03% (mäßig häufig)
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)

Konsonanten und Vokale

"Tat"

enthält einen Vokal und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Tat" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Tat" belegt Position 1108 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • "Der Worte sind genug gewechselt, / Lasst mich auch endlich Taten sehn" - (Goethe: Faust, Vorspiel auf dem Theater)
  • "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!"
  • Wir kennen nicht den genauen Zeitpunkt, an dem die Tat begangen wurde.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Tat" eher als positiv oder negativ wahr?

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "Tat":

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Oberbegriffe von "Tat":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "Tat":

Rhetorische Stilmittel

Die Rhetorische Mittel sind sprachliche Techniken, die einen Text überzeugender, lebendiger oder eindrucksvoller machen.

Palindrome

Was ist ein Palindrom?

"Tat" ist ein Palindrom, weil es vorwärts und rückwärts gelesen das gleiche Wort ergibt.

Wortbildungen

Wortbildung bezeichnet alle Prozesse und Phänomene, durch die neue Wörter entstehen, ob regelgeleitet, kreativ oder einmalig.

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Tat" mittig

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Tat": 3
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus 2 × T(1) = 2, A(1)
      Insgesamt ergibt das 3 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Tat" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Sprichwörter

  • Die Tat wirkt mächtiger als das Wort.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Nicht die schimmernde Tat vor dem Auge der Welt, nicht das stürmende Klatschen des Beifalls der Menge – die innere Quelle der Tat ist's, die zwischen Tugend und Untugend richtet.

    Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

  • Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid und er gab ihm Tabak.

    Mark Twain (1835 - 1910)

  • Kein Wort und keine Tat geht verloren. Alles bleibt und trägt Früchte.

    Carl Hilty (1831 - 1909)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 05/2024