Auftritt

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Auftritt

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Auf | tritt, Plural: Auf | trit | te

Häufige Rechtschreibfehler

  • Auftrit

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Auftritt"?

[1] Theater: bestimmte Konstellation des Personals auf der Bühne; bei Personen- oder Szenewechsel beginnt ein neuer Auftritt
[2] Theater: das Erscheinen eines Darstellers auf der Bühne
[3] allgemein: Art und Weise, wie sich jemand einer Öffentlichkeit präsentiert
[4] eine Stufe oder dergleichen, auf die man treten kann

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch ūftrit → gmh "Höhe", die Bedeutung "Szene" ab dem 18. Jahrhundert(1)
  1. Duden. Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2001, Stichwort "treten". ISBN 3-411-04073-4

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Auftritt" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Auftritt" umfasst 8 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Auftritt" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Auftritt" belegt Position 1011 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Auftritt
Nominativ Plural die Auftritte
Genitiv Singular des Auftritts
Genitiv Singular des Auftrittes
Genitiv Plural der Auftritte
Dativ Singular dem Auftritt
Dativ Singular dem Auftritte
Dativ Plural den Auftritten
Akkusativ Singular den Auftritt
Akkusativ Plural die Auftritte

Beispiele

Beispielsätze

  • Akte von Theaterstücken werden nach Auftritten gegliedert.
  • Der Schauspieler hatte seinen Auftritt beinahe verpasst.
  • Ihr Auftritt bei der Feier hatte etwas Nonchalantes.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈaʊ̯fˌtʁɪt

Ähnlich klingende Wörter

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Auftritt" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Auftritt

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Auftritt" am Anfang

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Handeln ist immer leicht. Ja – wo es in gedrängtester Fülle, weil ununterbrochen auftritt – ich meine den Fleiß –, da ist es nichts anderes als das Asyl der Leute, die gar nichts sonst zu tun haben.

    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Wenn man [...] die wichtige Rolle betrachtet, welche die Geschlechtsliebe in allen ihren Abstufungen und Nuancen, nicht bloß in Schauspielen und Romanen, sondern auch in der wirklichen Welt spielt, wo sie, nächst der Liebe zum Leben, sich als die stärkste und tätigste aller Triebfedern erweist, die Hälfte der Kräfte und Gedanken des jüngern Teiles der Menschheit fortwährend in Anspruch nimmt, das letzte Ziel fast jedes menschlichen Bestrebens ist, auf die wichtigsten Angelegenheiten nachteiligen Einfluss erlangt, die ernsthaftesten Beschäftigungen zu jeder Stunde unterbricht, bisweilen selbst die größten Köpfe auf eine Weile in Verwirrung setzt, sich nicht scheut, zwischen die Verhandlungen der Staatsmänner und die Forschungen der Gelehrten störend, mit ihrem Plunder, einzutreten, ihre Liebesbriefchen und Haarlöckchen sogar in ministerielle Portefeuilles und philosophische Manuskripte einzuschieben versteht, nicht minder täglich die verworrensten und schlimmsten Händel anzettelt, die wertvollsten Verhältnisse auflöst, die festesten Bande zerreißt, bisweilen Leben, oder Gesundheit, bisweilen Reichtum, Rang und Glück zu ihrem Opfer nimmt, ja, den sonst Redlichen gewissenlos, den bisher Treuen zum Verräter macht, demnach im Ganzen auftritt als ein feindseliger Dämon, der alles zu verkehren, zu verwirren und umzuwerfen bemüht ist; — da wird man veranlasst, auszurufen: Wozu der Lärm? Wozu das Drängen, Toben, die Angst und die Not? Es handelt sich ja bloß darum, dass jeder Hans seine Grete findet.

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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