Als Elektrophon, aus dem Griechischen übersetzt auch Elektroklinger, genannt auch Ätherophon, bezeichnet man in Anlehnung an die Hornbostel-Sachs-Systematik vordergründig die Gruppe der Musikinstrumente, die zur Wiedergabe des Schallereignisses einen Kopfhörer oder den jeweiligen Raumverhältnissen angepassten entsprechenden Audioverstärker mit nachfolgendem Lautsprecher verwenden müssen. Dabei ist die eigentliche verwendete Technologie der Tonerzeugung und die Spielweise sehr vielfältig.
Prinzipiell sind bei den Elektrophonen Musikinstrumente mit elektrischer Verstärkung (wie bei Jazzgitarren) und Instrumente mit elektronischer Tonerzeugung (wie Elektronische Orgel oder Synthesizer) durch Generatoren unterscheidbar.Im erweiterten und dazugehörigen Sinne könnten zu den Elektrophonen auch MIDI-Geräte gehören, die über keine eigene Toneingabe-Vorrichtung verfügen oder nur zur Abspeicherung entsprechender MIDI-Befehle (Sequenzer) dienen. Da hier die Grenzen zur Computer-Technologie fließend sind, ist eine genaue Kategorisierung nicht möglich und auch vom eigentlichen Anwender als nicht nötig betrachtet.
Man kann Unterscheidung nach Tonerzeugung oder Unterscheidung nach Spielweise anstellen.