Als Sonderpostenmarkt bezeichnet man eine Betriebsform im Einzelhandel, die durch ein ständig wechselndes Sortiment aus dem Niedrigpreissektor gekennzeichnet ist. Sie werden
umgangssprachlich auch als Ramschläden bezeichnet.
Kleine Sonderpostenmärkte in Innenstädten werden häufig von Einzelunternehmern betrieben. Teilweise werden Sonderpostenmärkte aber auch als überregionale Handelsketten betrieben, beliefert aus riesigen Zentrallagern. Überregionale Handelsketten sind unter anderem Tedi, Thomas Philipps, Schum EuroShop, Pfennigpfeiffer oder Mäc-Geiz. Kennzeichnend für Sonderpostenmärkte ist auch, dass die Beschäftigten häufig im Niedriglohn-Sektor arbeiten.