Aber

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Aber

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Aber, Plural 1: Aber, Plural 2: Abers

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Aber"?

[1] Substantivierung von aber; ein Einwand, eine Entgegnung, ein Widerspruch; Verwendung in der Verbindung Wenn und Aber
[2] mundartlich Widerstreben, Widerwillen, Ekel

Wortherkunft & Verweise

Ableitung des Substantivs von der Konjunktion aber durch Konversion

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Aber" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Aber" umfasst 4 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"Aber"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Aber" wird selten im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Aber" belegt Position 66000 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Neutrum (sächlich, Artikel: das)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular das Aber
Nominativ Plural 1 Aber
Nominativ Plural 2 Abers
Genitiv Singular des Aber
Genitiv Singular des Abers
Genitiv Plural 1 Aber
Genitiv Plural 2 Abers
Dativ Singular dem Aber
Dativ Plural 1 Abern
Dativ Plural 2 Abers
Akkusativ Singular das Aber
Akkusativ Plural 1 Aber
Akkusativ Plural 2 Abers

Beispiele

Beispielsätze

  • In der Konferenz der Mäuse gab es viel Wenn und Aber, keine wollte sich wirklich ermannen, der Katze die Schelle umzuhängen.
  • Mal sehen, wie er sich zum Vorschlag stellt. Sein Ja habe ich schon gehört, doch sein Aber wird wohl auch noch kommen.
  • Sie kriegt einen Aber, sobald sie ihre scheinheilige Nachbarin auch nur reden hört.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈaːbɐ

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Aber"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Aber" eher als positiv oder negativ wahr?

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Aber

Rhetorische Stilmittel

Anagramme (Wortspiel)

Was ist ein Anagramm?

Diminutiv

Was ist ein Diminutiv?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Aber" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Aber" am Anfang

"Aber" mittig

"Aber" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Grüße

  • Hast dieses Jahr schon einige Berge erklommen
    nun nimm dir die Zeit, um mit deiner Familie zur Ruhe zu kommen.
    Genieße aber auch den Weihnachtszauber und den Schnee,
    ein paar Plätzchen und Tee.
  • zeige alle Grüße

Sprichwörter

  • Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht.
  • Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.
  • zeige alle Sprichwörter

Wünsche

  • Hast dich immer um andere gekümmert, selten an dich gedacht,
    hast aber auch einen Schutzengel, der dich bewacht.
    Nun ist es Zeit dir Gutes zu gönnen,
    wirst bald wieder fröhlich tanzen können.
  • zeige alle Wünsche

Zitate

  • Die Mathematik ist eine gar herrliche Wissenschaft, aber die Mathematiker taugen oft den Henker nicht. Es ist fast mit der Mathematik, wie mit der Theologie. So wie die der letztern Beflissenen, zumal wenn sie in Ämtern stehen, Anspruch auf einen besondern Kredit von Heiligkeit und eine nähere Verwandtschaft mit Gott machen, obgleich sehr viele darunter wahre Taugenichtse sind, so verlangt sehr oft der so genannte Mathematiker für einen tiefen Denker gehalten zu werden, ob es gleich darunter die größten Plunderköpfe gibt, die man nur finden kann, untauglich zu irgend einem Geschäft, das Nachdenken erfordert, wenn es nicht unmittelbar durch jene leichte Verbindung von Zeichen geschehen kann, die mehr das Werk der Routine, als des Denkens sind.

    Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

  • Aber das Recht zur Lüge geht sogar noch weiter; es tritt ein bei jeder völlig unbefugten Frage, deren Beantwortung nicht nur, sondern schon deren bloße Zurückweisung mich in Gefahr bringen würde. Hier ist die Lüge die Notwehr gegen unbefugte Neugier, deren Motiv meistens kein wohlwollendes ist.

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

  • Alle Gewalttaten müssen auf einmal begangen werden, da sie dann weniger empfunden und eher vergessen werden; Wohltaten aber dürfen nur nach und nach erwiesen werden, damit sie desto besser gewürdigt werden.

    Niccoló Machiavelli (1469 - 1527)

  • Aber so geht es den Empfindsamen! Die Liebe spielt ihnen immer die schlimmsten Streiche.

    Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781)

  • Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Aber das Allerschönste, was diesem Leben den höchsten Wert gibt, ist doch, wenn die Kraft des Menschen größer ist, als alles was auf sie eindringt. Ich lobe mir einen Mann, der sich Leidenschaften und ein ernstes Schicksal nicht über den Kopf wachsen läßt, der selbst, wenn er Unrecht getan hat, sich immer wieder herauszureißen weiß.

    Gustav Freytag (1816 - 1895)

  • Aber darf man sich wundern, daß Wesen, die, um gerecht zu sein, der Gesetze bedürfen, auch fähig sind, diese zu brechen?

    Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 - 1747)

  • Aber die Kehrseite ist im Triumphe der Übermut, die Grausamkeit, die sich tierisch sättigende Rachsucht.

    Adelbert von Chamisso (1781 - 1838)

  • Meine Kritiker sind wahrscheinlich Leute von Bildung und Geschmack. Aber ich kann nicht in ihre Haut schlüpfen.

    Jean-François Millet (1814 - 1875)

  • Aber bedenke, daß jeder Menschenkraft ihre Grenzen gegeben sind. Wie viel Gegenstände bist du imstande so zu fassen, daß sie aus dir wieder neu hervorgeschaffen werden mögen? Das frag dich, geh vom Häuslichen aus, und verbreite dich, so du kannst, über alle Welt.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Aber der Mensch ist nicht bloß ein denkendes, er ist zugleich ein empfindendes Wesen. Er ist ein Ganzes, eine Einheit vielfacher, innig verbundner Kräfte, und zu diesem Ganzen des Menschen muß das Kunstwerk reden, es muß dieser reichen Einheit, dieser einigen Mannigfaltigkeit in ihm entsprechen.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Aber in Maußenbach bedenkt kein Mensch, daß der Abt Galiani [...] gesagt hat, daß die Weiber ewige Kranke sind. Jedoch bloß an Nerven; die Gefühlvollsten sind die Kränklichsten; die Vernünftigsten oder Kältesten sind die Gesündesten.

    Jean Paul (1763 - 1825)

  • Aber nun lobt man es doch, wenn einer zu befehlen und zu gehorchen versteht, und gilt es als Tugend des bewährten Bürgers, daß er sowohl gut zu befehlen als auch gut zu gehorchen wisse.

    Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

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