Was bedeutet Ekel?
[1] starker körperlicher Abscheu
Weitere Bedeutungen
1. Ekel (das)
Beispiele (3) alle + ergänzen

Das Pflegepersonal lernt, den eigenen Ekel zu überwinden.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

Im 16. Jahrhundert aus dem Frühneuhochdeutschem ekel bzw. eckel, aus Mittelniederdeutsch ēkel, mit der Bedeutung Gräuel.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Ekel

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "Ekel" ist nicht trennbar, kein Plural

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈeːkl̩

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Ekel"?

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Ekel":

Nominativ Singular der Ekel
Genitiv Singular des Ekels
Dativ Singular dem Ekel
Akkusativ Singular den Ekel

Sprache

Wortschatz

Was bedeutet Wortschatz?

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Ekel" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Ekel" umfasst 4 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 2-mal 17,22% (sehr häufig)
L 1-mal 3,85% (gelegentlich)
K 1-mal 1,45% (selten)

Konsonanten und Vokale

"Ekel"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Ekel" wird wenig im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Ekel" belegt Position 21337 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Vor Ekel verging ihm ganz der Appetit.
  • Schon der Anblick von Kutteln flößt ihr Ekel ein, bei deren Anblick hebt sich ihr der Magen.
  • Das Pflegepersonal lernt, den eigenen Ekel zu überwinden.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Ekel" eher als positiv oder negativ wahr?

Negative Assoziation

Der Begriff "Ekel" wird überwiegend negativ bewertet.

Homonyme

Was ist ein Homonym?

Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Oberbegriffe von "Ekel":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Ekel": 8
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus 2 × E(1) = 2, K(4), L(2)
      Insgesamt ergibt das 8 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Anagramme

Was ist ein Anagramm?

Aus den Buchstaben von "Ekel" lassen sich diese Wörter bilden:

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Ekel" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Sprichwörter

  • Der Hunger treibts rein, der Ekel treibts runter.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Wichtig ist die Sorgfalt, welche Eheleute anwenden müssen, wenn sie sich so täglich sehn und sehn müssen und also Muße und Gelegenheit genug haben, einer mit des andern Fehlern und Launen bekannt zu werden und selbst durch die kleinsten derselben manche Ungemächlichkeit zu leiden - wichtig ist es, Mittel zu erfinden, sich dann nicht gegenseitig lästig, langweilig, nicht kalt, gleichgültig gegeneinander zu werden oder gar Ekel und Abneigung zu empfinden. Hier ist also weise Vorsicht im Umgange nötig.

    Adolph Knigge (1752 - 1796)

  • Ekel macht nicht satt und Eigensinn nicht froh.

    Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781)

  • Ich bin der Meinung, daß die Abneigung, welche mache Leute ihr ganzes Leben gegen Bücher und Wissenschaften behalten, ihren Grund bloß darin haben, daß sie in dem Alter, welches Anstrengung und Zwang am wenigsten ertragen kann, mit Gewalt zum Lernen angetrieben und an die Bücher gefesselt worden sind. Es ist damit so wie mit gewissen Speisen, die, wenn man sich einmal den Magen damit überladen hat, einen unüberwindlichen Ekel zurücklassen.

    John Locke (1632 - 1704)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 12/2023