Handel

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Handel

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Han | del, Plural: Hän | del

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Handel"?

[1] nur Singular: Kauf oder Verkauf von Waren (als Wirtschaftszweig)
[2] nur Singular: Treffen einer geschäftlichen Vereinbarung
[3] meist Plural: heftig ausgetragene Kollision von Interessen oder Meinungen; Streit

Abkürzungen

Wortherkunft

etymologisch: mittelhochdeutsch handel → gmh "Handlungsweise, Vorgang, Begebenheit, Gerichtsverhandlung, Rechtssache", seit dem 15. Jahrhundert auch "Geschäft, Gewerbe", Rückbildung zu handeln.(1) Belegt seit dem 13. Jahrhundert.(2)
strukturell: Substantivierung des Verbstamms von handeln
  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Handel"
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Handel", Seite 388.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Wirtschaft

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Handel" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Handel" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Handel" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Handel" belegt Position 1614 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Handel
Nominativ Plural die Händel
Genitiv Singular des Handels
Genitiv Plural der Händel
Dativ Singular dem Handel
Dativ Plural den Händeln
Akkusativ Singular den Handel
Akkusativ Plural die Händel

Beispiele

Beispielsätze

  • Der Handel mit Waffen hat enorm zugenommen.
  • Unser Handel ist damit abgeschlossen.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈhandl̩

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Handel"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Handel" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Handel

Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Handel" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Handel" am Anfang

"Handel" mittig

"Handel" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Ich muß Politik und Krieg studieren, damit meine Söhne die Freiheit haben, Mathematik und Philosophie zu studieren. Meine Söhne sollten Mathematik und Philosophie studieren, außerdem Geographie, Naturgeschichte, Schiffbau, Navigation, Handel und Landwirtschaft, damit sie ihren Kindern das Recht geben, Malerei, Poesie, Musik, Architektur, Dekoration und Porzellan zu studieren.

    John Adams (1735 - 1826)

  • Handel ist das größte aller politischen Interessen.

    Houston Stewart Chamberlain (1855 - 1927)

  • Sicherlich hat nächst der Liebe zur Wissenschaft keine Leidenschaft in der Welt der Menschheit so viel Gutes getan, als die Liebe zum Gelde. Ihr verdanken wir allen Handel und alle Gewerbe, den Besitz jeder häuslichen Gemütlichkeit und jedes Luxus, nebst vielem anderen.

    Henry Thomas Buckle (1821 - 1862)

  • Wenn man [...] die wichtige Rolle betrachtet, welche die Geschlechtsliebe in allen ihren Abstufungen und Nuancen, nicht bloß in Schauspielen und Romanen, sondern auch in der wirklichen Welt spielt, wo sie, nächst der Liebe zum Leben, sich als die stärkste und tätigste aller Triebfedern erweist, die Hälfte der Kräfte und Gedanken des jüngern Teiles der Menschheit fortwährend in Anspruch nimmt, das letzte Ziel fast jedes menschlichen Bestrebens ist, auf die wichtigsten Angelegenheiten nachteiligen Einfluss erlangt, die ernsthaftesten Beschäftigungen zu jeder Stunde unterbricht, bisweilen selbst die größten Köpfe auf eine Weile in Verwirrung setzt, sich nicht scheut, zwischen die Verhandlungen der Staatsmänner und die Forschungen der Gelehrten störend, mit ihrem Plunder, einzutreten, ihre Liebesbriefchen und Haarlöckchen sogar in ministerielle Portefeuilles und philosophische Manuskripte einzuschieben versteht, nicht minder täglich die verworrensten und schlimmsten Händel anzettelt, die wertvollsten Verhältnisse auflöst, die festesten Bande zerreißt, bisweilen Leben, oder Gesundheit, bisweilen Reichtum, Rang und Glück zu ihrem Opfer nimmt, ja, den sonst Redlichen gewissenlos, den bisher Treuen zum Verräter macht, demnach im Ganzen auftritt als ein feindseliger Dämon, der alles zu verkehren, zu verwirren und umzuwerfen bemüht ist; — da wird man veranlasst, auszurufen: Wozu der Lärm? Wozu das Drängen, Toben, die Angst und die Not? Es handelt sich ja bloß darum, dass jeder Hans seine Grete findet.

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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