Ein Spitz-Nävus (
Synonyme: Spindelzellnävus, Spitz-Tumor, juveniles benignes Melanom, Epitheloidzellnävus) ist ein gutartiger, knotiger Nävuszellnävus, der vor allem bei Kindern und Jugendlichen vorkommt und durch sein atypisches histologisches Bild gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine bestimmte Unterart von gutartigen, begrenzten, pigmentierten Fehlbildungen der Haut (Pigmentnävi),
umgangssprachlich „Muttermale“.
Das Phänomen ist benannt nach der amerikanischen Pathologin Sophie Spitz, die es 1948 erstmals beschrieben hat.