Was bedeutet Strebe?
- [1] kleine, hilfreich nach Oben geneigte Stütze, die etwas Größeres stabilisiert und Querkräfte aufhebt/aufnimmt
Beispiele (2)
alle + ergänzen
Bei Streben unterscheidet man zwischen Streben, die Druckkräfte aufnehmen können und Streben, die Zugkräfte aufnehmen können; hierbei denke man an ein Seil.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- Ableitung vom Stamm des Verbs streben mit dem Ableitungsmorphem -e
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: Stre | be, Plural: Stre | ben
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈʃtʁeːbə
Reimwörter
Was reimt sich auf "Strebe"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Femininum (weiblich, Artikel: die)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Strebe":
| Nominativ Singular |
die Strebe |
| Nominativ Plural |
die Streben |
| Genitiv Singular |
der Strebe |
| Genitiv Plural |
der Streben |
| Dativ Singular |
der Strebe |
| Dativ Plural |
den Streben |
| Akkusativ Singular |
die Strebe |
| Akkusativ Plural |
die Streben |
Sprache
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Strebe" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Strebe" umfasst 6 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
2-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| R |
1-mal |
→ |
7,01% |
(mäßig häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| T |
1-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| B |
1-mal |
→ |
1,74% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"Strebe"
enthält 2 Vokale und 4 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Strebe" belegt Position 10952 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Die Strebe stabilisiert das Fachwerk.
-
Bei Streben unterscheidet man zwischen Streben, die Druckkräfte aufnehmen können und Streben, die Zugkräfte aufnehmen können; hierbei denke man an ein Seil.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Strebe" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "Strebe":
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Strebe":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Strebe":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Strebe": 8
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus S(1), T(1), R(1), 2 × E(1) = 2, B(3)
Insgesamt ergibt das 8 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Strebe" lassen sich diese Wörter bilden:
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Strebe" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- In der Herrlichkeit der ewig sich neugebärenden, alllebendigen Natur, da lerne der Unselige den Balsam finden und bereiten, der allen Kreaturen gegönnt und gegeben ist; in dem ungeheuren Zusammenspiel menschlicher Charaktere und Geschicke, da lerne er das Maß finden, zu welchem er selber geboren ist; und wenn er dieses einmal erkannt hat, so strebe er nach nichts Weiterem als: Er selbst zu sein und zu bleiben – rein und wahrhaftig, wie ein unverfälscht ausgesprochenes Wort Gottes.
Ernst von Feuchtersleben
(1806 - 1849)
- Strebe hoch; aber die Liebe gebe deinem Streben die Richtung. Reißt das Band entzwei zwischen dir und der Menschheit, so schwebst du im unendlichen Leeren, ohne Trost und Ruhe. Der Himmel spricht: Du bist nicht mein, denn dein Verstand reicht nicht bis zu mir, und die Erde ruft: Ich kenne dich nicht, denn du hast kein Herz für meine Kinder.
Siegfried August Mahlmann
(1771 - 1826)
- Immer behalte getreu vor Augen das Höchste, doch heute strebe nach dem, was heute du zu erreichen vermagst.
Emanuel Geibel
(1815 - 1884)
- Strebe in allem nach Vollkommenheit, obwohl sie in den meisten Dingen unerreichbar ist. Wer sich konsequent um sie bemüht, wird ihr viel näher kommen als andere, die sie aus Faulheit und Mutlosigkeit als unerreichbar abschreiben.
G. K. Chesterton (1874 - 1936)
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