auf

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • auf

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: auf

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "auf"?

[1]
[1a] mit Dativ: an der Oberseite von etwas
[1b] mit Akkusativ: an die Oberseite von etwas
[2]
[2a] mit Dativ, wenn ein Ort bezeichnet wird): mit der bezeichneten Seite nach unten
[2b] mit Akkusativ, wenn eine Richtung bezeichnet wird): mit der bezeichneten Seite nach unten
[3]
[3a] mit Dativ: an der Oberfläche von etwas
[3b] mit Akkusativ: an die Oberfläche von etwas
[4]
[4a] mit Dativ: bei einer Unternehmung oder Veranstaltung
[4b] mit Akkusativ: zu einer Unternehmung oder Veranstaltung
[5]
[5a] mit Dativ: an einer Örtlichkeit, die einem zu Füßen liegt
[5b] mit Akkusativ: zu einer Örtlichkeit, die einem zu Füßen liegt
[6] in einer bestimmten Sprache
[7] bevorstehende festgelegte Zeitdauer

Weitere Bedeutungen liefern die folgenden Lemmata:

1. auf

Wortherkunft & Verweise

Germanisch *up(a), ahd., mhd. ūf. Semantisch vergleichbar ist indogermanisch *upo, aber lautgesetzlich schwer zu vereinbaren.

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"auf" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"auf" umfasst 3 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"auf"

enthält 2 Vokale und einen Konsonant

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "auf" wird ständig im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "auf" belegt Position 13 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Beispiele

Beispielsätze

  • Komm rein, es ist auf.
  • [1a] Er stand auf dem Dach.
  • [1b] Er stieg aufs Dach.
  • [2a] Sie lag auf dem Bauch.
  • [2b] Sie legte sich auf den Bauch.
  • [3a] Das steht auf Seite 28. Anton Puvogel: "Landschaft", Acryl auf Leinwand, 1968
  • [3a] Sie spürte ein Kribbeln auf der Haut. (aber: Sie spürte ein Kribbeln am Rücken.)
  • [3b] Sie schrieb es auf die Rückseite. (aber: Sie malte es an die Wand.)
  • [3b] Er leimte es auf die Unterseite. (aber: Er nagelte es unter die Tischplatte.)
  • [4a] Sie waren schon auf der Reise. Ich traf sie auf der Kirmes. Er stand auf dem Markt.
  • [4b] Sie gingen auf die Reise. Sie ging auf die Kirmes. Er brachte seine Erfindung auf den Markt.
  • [5a] Ich traf sie auf der Straße (aber: Sie wohnt in der Bäckerstraße.)
  • [5b] Er ging auf die Straße. Dann kamen wir auf die Bäckerstraße. (aber: Dann fuhren/zogen wir in die Bäckerstraße.)
  • [5a] Sie begegneten sich auf dem Schillerplatz: (aber: Er wohnte am Schillerplatz.)
  • [5b] Sie ging auf den Schillerplatz. (aber: Sie zog an den Schillerplatz.)
  • [5a] Er arbeitet auf dem Feld: (aber: Sie trafen sich im Felde = auf dem Schlachtfeld)
  • [5b] Er ging aufs Feld. (aber: Sie zogen ins Feld oder zu Felde.)
  • [5a] Er wohnt auf dem Lande (= nicht in der Stadt) aber: Er ist wieder im Lande = in der Heimat. Sie leben im Lande Bayern.)
  • [5b] Wir fahren/ziehen aufs Land (= aus der Stadt), aber: Sie kommen ins Land. Die Tage gehen ins Land.)
  • Das ist auf Deutsch geschrieben.
  • Zinsen werden auf längere Zeit niedrig bleiben.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): aʊ̯f

Ähnlich klingende Wörter

Semantik

Assoziation

Nimmst du "auf" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Synonyme

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Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

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"auf" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

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"auf" mittig

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Wortgruppen

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