Was bedeutet fremd?
[1] nicht bekannt, fremdartig
[2] von woanders her, ausländisch
[3] nur attributiv: jemand anders gehörend oder angehend
Beispiele (5) alle + ergänzen

Du kannst dich doch nicht an fremden Sachen vergreifen!

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

[1, 2] mittelhochdeutsch vrem(e)de, vröm(e)de, althochdeutsch fremidi, germanisch *framaþja-, eine Adjektivbildung zu germanisch *fram- "fern von, weg von", belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "fremd", Seite 315.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • fremd

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "fremd" ist nicht trennbar, Komparativ frem | der, Superlativ am frem | des | ten

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): fʁɛmt

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "fremd"?

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Komparation

Was ist Komparation?

Steigerung von "fremd":

Positiv fremd
Komparativ fremder
Superlativ am fremdesten

Sprache

Wortschatz

Was bedeutet Wortschatz?

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"fremd" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"fremd" umfasst 5 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 1-mal 17,22% (sehr häufig)
R 1-mal 7,01% (mäßig häufig)
D 1-mal 4,81% (gelegentlich)
M 1-mal 2,73% (gelegentlich)
F 1-mal 1,58% (selten)

Konsonanten und Vokale

"fremd"

enthält einen Vokal und 4 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "fremd" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "fremd" belegt Position 2101 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Diese Musik klingt für mich noch sehr fremd.
  • Obwohl er wie jeden Morgen den gewöhnlichen Weg zur Arbeit nahm, erschien ihm alles auf eine unwirkliche Art fremd und unbekannt, so als ginge er durch eine andere Stadt.
  • Das war mir bisher fremd.
  • Er ist fremd in der Stadt.
  • Du kannst dich doch nicht an fremden Sachen vergreifen!

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "fremd" eher als positiv oder negativ wahr?

Negative Assoziation

Der Begriff "fremd" wird überwiegend negativ bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "fremd":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "fremd":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "fremd": 10
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus F(4), R(1), E(1), M(3), D(1)
      Insgesamt ergibt das 10 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Isogramme

Was ist ein Isogramm?

"fremd" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"fremd" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Das Gute ist dem Göttlichen ebenso fremd wie das Böse. Gott hat mit moralischen Werten nichts zu schaffen.

    Jakob Bosshart (1862 - 1924)

  • Es wird mir leicht, Dinge für richtig zu halten, die mir fremd sind. Deshalb, weil etwas für mich gilt, fordere ich doch nicht, daß sich jeder danach richte. Es leuchtet mir ein, daß es tausend verschiedene Arten der Lebensgestaltung gibt; im Gegensatz zur üblichen Ansicht scheint es mir näherliegend, daß wir Menschen alle verschieden sind, als daß wir alle gleich sind.

    Michel de Montaigne (1533 - 1592)

  • Sei, wie immer du willst, du wirst mir nicht fremd sein.

    Sextus Aurelius Properz (49 - 15 v. Chr.)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 10/2024