Was bedeutet fordern?
[1] etwas (von jemandem) verlangen
[2] zu einem Kampf herausfordern
Beispiele (3) alle + ergänzen

Er forderte eine gerechte Bezahlung.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

aus althochdeutsch ford(a)rōn, eigentlich "verlangen", woraus sich das mittelhochdeutsche vo(r)dern bildete. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "fordern", Seite 308.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • fordern

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: for | dern, Präteritum for | der | te, Partizip II ge | for | dert

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈfɔʁdɐn

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "fordern"?

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?

Konjugation von "fordern":

Präsens ich fordere
Präsens du forderst
Präsens er, sie, es fordert
Präteritum ich forderte
Partizip II gefordert
Konjunktiv II ich forderte
Imperativ Singular fordere
Imperativ Plural fordert
Hilfsverb haben

Sprache

Wortschatz

Was bedeutet Wortschatz?
  • Geologie

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"fordern" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"fordern" umfasst 7 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 1-mal 17,22% (sehr häufig)
N 1-mal 10,04% (häufig)
R 2-mal 7,01% (mäßig häufig)
D 1-mal 4,81% (gelegentlich)
O 1-mal 2,41% (gelegentlich)
F 1-mal 1,58% (selten)

Konsonanten und Vokale

"fordern"

enthält 2 Vokale und 5 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "fordern" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "fordern" belegt Position 387 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • bedingungslosen Gehorsam fordern
  • Ihre Auszubildenden konnten sich wahrlich nicht über Langeweile beklagen und wurden permanent von ihr gefordert.
  • Er forderte eine gerechte Bezahlung.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "fordern" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "fordern":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "fordern":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "fordern": 11
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus F(4), O(2), 2 × R(1) = 2, D(1), E(1), N(1)
      Insgesamt ergibt das 11 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"fordern" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Wünsche

  • Na, ist der Kater noch geblieben?
    Soll ich meine Neujahrswünsche lieber verschieben?
    Mach dich auf und jogge eine Runde um das Haus,
    die Neujahrsvorsätze fordern dich schon am ersten Tag heraus!
  • zeige alle Wünsche

Zitate

  • Gesundheit fordern die Menschen in ihren Gebeten von den Göttern. Sie wissen aber nicht, dass sie selbst Macht darüber haben. Indem sie ihr durch ihre Unmäßigkeit entgegenarbeiten, werden sie selbst infolge ihrer Gelüste zu Verrätern an ihrer Gesundheit.

    Demokrit (460 v. Chr. - 370 v. Chr.)

  • Artige Kinder fordern nichts; artige Kinder kriegen nichts.

    Otto von Bismarck (1815 - 1898)

  • Die Natur ist unser Jungbrunnen. Keine Hygiene, keine Volkswohlfahrt kann uns das geben, was die Natur uns bietet. Fördern wir sie, so fördern wir uns, morden wir sie, so begehen wir Selbstmord.

    Hermann Löns (1866 - 1914)

  • zeige alle Zitate

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Quellen & Autoren

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verifizierter Eintrag (SM, 07/2023