Was bedeutet Allgemeinheit?
[1] kein Plural: Gesamtheit, alle
[2] meist im Plural: allgemeine Redensarten
Beispiele (2) alle + ergänzen

Ich finde Diskussionen mit ihm ermüdend, er trägt doch nie mehr als Allgemeinheiten bei.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

Derivation (Ableitung) zum Adjektiv allgemein mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Allgemeinheit

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 4
  • Silbentrennung: All | ge | mein | heit, Plural: All | ge | mein | hei | ten

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • Algemeinheit
  • Allgemeinheid

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): alɡəˈmaɪ̯nhaɪ̯t

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Allgemeinheit"?

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Allgemeinheit":

Nominativ Singular die Allgemeinheit
Nominativ Plural die Allgemeinheiten
Genitiv Singular der Allgemeinheit
Genitiv Plural der Allgemeinheiten
Dativ Singular der Allgemeinheit
Dativ Plural den Allgemeinheiten
Akkusativ Singular die Allgemeinheit
Akkusativ Plural die Allgemeinheiten

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Allgemeinheit" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Allgemeinheit" umfasst 13 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 3-mal 17,22% (sehr häufig)
N 1-mal 10,04% (häufig)
I 2-mal 7,66% (mäßig häufig)
T 1-mal 6,03% (mäßig häufig)
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)
H 1-mal 5,11% (mäßig häufig)
L 2-mal 3,85% (gelegentlich)
G 1-mal 3,29% (gelegentlich)
M 1-mal 2,73% (gelegentlich)

Konsonanten und Vokale

"Allgemeinheit"

enthält 6 Vokale und 7 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Allgemeinheit" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Allgemeinheit" belegt Position 8761 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Das ist für die Allgemeinheit.
  • Ich finde Diskussionen mit ihm ermüdend, er trägt doch nie mehr als Allgemeinheiten bei.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Allgemeinheit" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Allgemeinheit": 19
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus A(1), 2 × L(2) = 4, G(2), 3 × E(1) = 3, M(3), 2 × I(1) = 2, N(1), H(2), T(1)
      Insgesamt ergibt das 19 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Allgemeinheit" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Wer anders denkt als die Allgemeinheit und sich gegen die anerkannten Ordnungen auflehnt, müßte tiefere Kenntnisse haben als die anderen, klare Einsichten besitzen und über Beweise verfügen, die jeden Zweifel ausschlössen.

    Jean de La Bruyère (1645 - 1696)

  • Unter allem Streben und Begehren ist nur eines ganz lauter, das Verlangen nach Gott, nach Vereinigung mit dem Höchsten. Es ist die Neigung des Tropfens zum Strom und des Stromes zum Meere – der Drang, das Einzelne, Getrennte, zur großen Allgemeinheit hinzuleiten, und mit und in ihm unsterblich zu sein. So ist der höchste Vorschritt des Menschen, das freie Heraustreten aus sich selbst – von Subjektivität zur Objektivität – die Verspielung des Teils an das Ganze.

    Friedrich Albert Franz Krug von Nidda (1776 - 1843)

  • Der Verstand ist positiv und vertreibt die Finsternis der Unwissenheit – die Urteilskraft mehr negativ zu Verhütung der Irrtümer aus dem dämmernden Lichte, darin die Gegenstände erscheinen. – Die Vernunft verstopft die Quelle der Irrtümer (die Vorurteile) und sichert hiermit den Verstand durch die Allgemeinheit der Prinzipien.

    Immanuel Kant (1724 - 1804)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 08/2022