Was bedeutet Plön?
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- Plön wurde bereits gegen Ende des 11. Jahrhunderts als Plunie civitas, 1189 dann in der Formulierung in castro Plune, Ende des 12. Jahrhunderts in coram castro Plune und als castrum Plunen, im Jahr 1221 als in Plone, 1375 als tu Plone und 1649 als Plöen.(1)
Es gibt einen Ansatz, der von einem altpolabischen Ursprung des Ortsnamens ausgeht: Das altpolabische *Plonʹ oder *Plonʹa in der Bedeutung "eisfreie Fläche im See" oder als auf die Lage bezogene Benennung für die alte slawische Burg auf der Insel Olsborg im Großen Plöner See soll dem Namen zugrunde liegen.(2) Es ließe sich demnach eine Verbindung zum polnischen płon und płonia "Wuhne, Blende im Eis" herstellen, das Entsprechungen im Kaschubischen, Russischen und weiteren slawischen Sprachen hat.(1) Ein älterer Ansatz bezieht sich auf *plony "eben, flach".(1) Daneben ist es denkbar, dass Plön auf einen vorslawischen oder vorgermanischen alteuropäischen Gewässernamen zurückgeht, der zur Wurzel *pel-, *pol- "fließen" gebildet worden ist.(1) Hierbei ist allerdings problematisch, dass der Anlaut p unverschoben vorliegt, während man stattdessen eher ein f zu erwarten hätte.(1)
- Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein. In: Veröffentlichungen des schleswig-holsteinischen Landesarchivs. 2., völlig veränderte und erweiterte Auflage. Band 28, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02726-X , "Plön", Seite 519.
- Ansatz von Antje Schmitz, erwähnt bei Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein. In: Veröffentlichungen des schleswig-holsteinischen Landesarchivs. 2., völlig veränderte und erweiterte Auflage. Band 28, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02726-X , "Plön", Seite 519.
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 1
- Silbentrennung: "Plön" ist nicht trennbar, kein Plural
Häufige Rechtschreibfehler
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): pløːn
Reimwörter
Was reimt sich auf "Plön"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Genus
Neutrum (sächlich, Artikel: das)
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Plön" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Plön" umfasst 4 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| L |
1-mal |
→ |
3,85% |
(gelegentlich) |
|
| P |
1-mal |
→ |
0,72% |
(selten) |
|
| Ö |
1-mal |
→ |
0,29% |
(sehr selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"Plön"
enthält einen Vokal und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Plön" belegt Position 22508 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Plön liegt in Deutschlands Norden.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Plön" eher als positiv oder negativ wahr?
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Plön":
Wort- & Buchstabenspiele
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Stadt, Land, Fluss
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Isogramme
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Wortlisten
"Plön" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
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