Was bedeutet Schatten?
- [1] ein nicht direkt beleuchteter Bereich
- [2] die einem bestimmten Einwirken abgewandte Seite
- [3] (dunkler) Farbschleier
- [4] ständiger Begleiter
- [5] etwas kaum (mehr) Erkennbares
- [6] Bewohner des Totenreichs
- [7] Observierer, Überwacher
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- mittelhochdeutsch "schate(we)", althochdeutsch "scato". Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.(1)
- Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Schatten", Seite 795.
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: Schat | ten, Plural: Schat | ten
Häufige Rechtschreibfehler
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈʃatn̩
Reimwörter
Was reimt sich auf "Schatten"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Schatten":
| Nominativ Singular |
der Schatten |
| Nominativ Plural |
die Schatten |
| Genitiv Singular |
des Schattens |
| Genitiv Plural |
der Schatten |
| Dativ Singular |
dem Schatten |
| Dativ Plural |
den Schatten |
| Akkusativ Singular |
den Schatten |
| Akkusativ Plural |
die Schatten |
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Schatten" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Schatten" umfasst 8 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| T |
2-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| H |
1-mal |
→ |
5,11% |
(mäßig häufig) |
|
| C |
1-mal |
→ |
3,42% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Schatten"
enthält 2 Vokale und 6 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Schatten" belegt Position 2748 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Der Baum spendet Schatten.
-
Im Schatten der Häuser konnten sie entkommen.
-
Er folgte ihr wie ein Schatten.
-
Man sah nur ganz kurz einen Schatten vorbeihuschen.
-
Er ist nur ein Schatten seiner selbst.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Schatten" eher als positiv oder negativ wahr?
Antonyme
Gegenteil von "Schatten":
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Schatten":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Schatten":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Schatten": 12
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus S(1), C(4), H(2), A(1), 2 × T(1) = 2, E(1), N(1)
Insgesamt ergibt das 12 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Schatten" lassen sich diese Wörter bilden:
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Schatten" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Redewendungen
- einen Schatten haben
- in den Schatten stellen
- über seinen Schatten springen
- zeige alle ❯ Redewendungen
Sprichwörter
- Der Zweifel ist der Schatten eines Menschen im Dunkel.
- Schon eine kleine Sache kann durch Sorgen große Schatten werfen.
- Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
- zeige alle ❯ Sprichwörter
Zitate
- Ich habe meine Blüten und meine Frucht dahingegeben, nun bin ich nur noch ein hohler Stamm, aber wer sich in meinem Schatten niederläßt und auf mich hört, wird weiser werden.
Joseph Joubert
(1754 - 1824)
- Der Erfolg gibt oft einer Tat den vollen ehrlichen Glanz des guten Gewissens, ein Misserfolg legt den Schatten von Gewissensbissen über die achtungswürdigste Handlung.
Friedrich Nietzsche
(1844 - 1900)
- Die Kritik folgt den Schöpfungen des Geistes wie der Schatten dem Körper. Sie hat wenig Nutzen, da die meisten Kritiker ganz unzulänglich sind.
Eugène Delacroix
(1798 - 1863)
- zeige alle ❯ Zitate
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