Was bedeutet Akt?
- [1] ungebräuchlich, veraltet; ansonsten süddeutsch und österreichisch: Akte
Weitere Bedeutungen
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- aus dem Plural Akten von acta, dem lateinischen Partizip Neutrum Plural des Verbs agere für "handeln" rückgebildet(1)
- Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-04073-4
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 1
- Silbentrennung: "Akt" ist nicht trennbar, Plural: Ak | ten
Häufige Rechtschreibfehler
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): akt
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Akt":
| Nominativ Singular |
der Akt |
| Nominativ Plural |
die Akten |
| Genitiv Plural |
der Akten |
| Genitiv Singular |
des Akts |
| Genitiv Singular |
des Aktes |
| Dativ Singular |
dem Akt |
| Dativ Singular |
dem Akte |
| Dativ Plural |
den Akten |
| Akkusativ Singular |
den Akt |
| Akkusativ Plural |
die Akten |
Sprache
Sprachgebrauch
-
fachsprachlich
-
verhüllend
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Akt" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Akt" umfasst 3 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| T |
1-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| K |
1-mal |
→ |
1,45% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"Akt"
enthält einen Vokal und 2 Konsonanten
Beispiele
Beispielsätze
Für "Akt" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Akt" eher als positiv oder negativ wahr?
Homonyme
Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:
Hyponyme
Unterbegriffe von "Akt":
Rhetorische Stilmittel
Rhetorische Mittel sind sprachliche Techniken, die einen Text überzeugender, lebendiger oder eindrucksvoller machen.
Euphemismus
"Akt" ist ein beschönigendes oder milderndes Wort mit verschleiernder Absicht.
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Akt": 6
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus A(1), K(4), T(1)
Insgesamt ergibt das 6 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Isogramme
"Akt" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortlisten
"Akt" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- Mehrheit: eine Masse, die als Grundlage politischer Weisheit und Tugend angesehen wird. In der Politik: das, was der Politiker anbetet. 'In der Vielheit der Ratschläge liegt Weisheit', sagt das Sprichwort. Wenn viele Menschen gleicher Einzelweisheit weiser werden wollen als irgendeiner von ihnen ist, so müssen sie diesen Überschuß an Weisheit durch den bloßen Akt des Zusammengehens erwerben – offenbar von nirgendwo; genausogut kann man sagen, daß eine Bergkette nicht höher sein kann als die einzelnen Berge. Eine Mehrheit ist so weise wie ihr weisestes Mitglied, wenn sie ihm gehorcht; wenn nicht, ist sie nicht weiser als ihr törichtestes Mitglied.
Ambrose Gwinnett Bierce
(1842 - 1914)
- Die Hohlheit ist längst da gewesen, denn die Religion ist der Akt der Selbstaushöhlung des Menschen; und ihr wundert euch, dass sie jetzt, nachdem der Purpur, der sie verdeckte, verblichen, nachdem der Dunst, der sie einhüllte, gestorben ist, dass sie jetzt zu eurem Schrecken ans Tageslicht tritt?
Friedrich Engels
(1820 - 1895)
- Der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss, zu dem sich ein Teil dem anderen hingibt. In diesem Akt macht sich ein Mensch selbst zur Sache, welches dem Rechte der Menschheit an seiner eigenen Person widerstreitet.
Immanuel Kant
(1724 - 1804)
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