Wehe

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Wehe

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: We | he, Plural: We | hen

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Wehe"?

[1] zumeist im Plural: Kontraktion der Gebärmutter während der Geburt

Weitere Bedeutungen liefern die folgenden Lemmata:

1. Wehe , 2. Wehe

Wortherkunft & Verweise

Es handelt sich um ein Erbwort, das über die mittelhochdeutschen Formen  → gmh, wēhe → gmh(1) und wēwē → gmh "Schmerz, Leid; Geburtswehe"(2) wohl auf althochdeutsches wēwo → goh zurückgeht.(2)
  1. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort "Wehe"
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9 , Stichwort »Weh«, Seite 917.Duden online "Wehe"

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Wehe" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Wehe" umfasst 4 Buchstaben.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Wehe
Nominativ Plural die Wehen
Genitiv Singular der Wehe
Genitiv Plural der Wehen
Dativ Singular der Wehe
Dativ Plural den Wehen
Akkusativ Singular die Wehe
Akkusativ Plural die Wehen

Beispiele

Beispielsätze

Für "Wehe" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈveːə

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Wehe" eher als positiv oder negativ wahr?

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Zitate

  • Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht vor Gott wäre! Denn er schändet unabsehbare Menschengeschlechter.

    Walther Rathenau (1867 - 1922 (ermordet)

  • Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind (1864 - 1918)

  • Glühende Liebe und glühender Haß sind, wie Wollust und Grausamkeit, die Pole der nämlichen Leidenschaft, und wehe dem Herzen, das in den unseligen Kampf zwischen beide gerät.

    Julius Rodenberg (1831 - 1914)

  • Wehe dem Lande, das sich vor Reden und Rednern zu fürchten hat.

    Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836)

  • Wehe einem jeden, der nicht sein Schicksal an dasjenige der öffentlichen Gemeinschaft bindet.

    Gottfried Keller (1819 - 1890)

  • Seliges Los der Kindheit, deren Wehe noch die stille Nacht des Schlummers in Vergessenheit einwiegt!

    Berthold Auerbach (1812 - 1882)

  • Wehe denen, die sich weigern zu folgen, wenn das Licht sie ruft.

    Fritz Werner (1827 - 1908)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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