Wehe

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Wehe

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: We | he, Plural: We | hen

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Wehe"?

[1] Deutschland: durch den Wind aufgewehte, zusammengewehte Anhäufung, vor allem von Schnee oder Sand

Weitere Bedeutungen liefern die folgenden Lemmata:

1. Wehe , 2. Wehe

Wortherkunft & Verweise

Es handelt sich um eine seit dem 18. Jahrhundert(1) bezeugte explizite Ableitung zum Verb wehen.(2)
  1. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort "Wehe²"
  2. Autorenteam unter der Leitung von Christa Dürscheid, Stephan Elspaß und Arne Ziegler: Wächte, Wechte / Wehe. In: Variantengrammatik des Standarddeutschen.. 12. Dezember 2018, abgerufen am 20. Juli 2019.

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Wehe" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Wehe" umfasst 4 Buchstaben.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Wehe
Nominativ Plural die Wehen
Genitiv Singular der Wehe
Genitiv Plural der Wehen
Dativ Singular der Wehe
Dativ Plural den Wehen
Akkusativ Singular die Wehe
Akkusativ Plural die Wehen

Beispiele

Beispielsätze

Für "Wehe" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈveːə

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Wehe" eher als positiv oder negativ wahr?

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Zitate

  • Hast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daß man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!

    Clemens August Graf von Galen (1878 - 1946)

  • Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht vor Gott wäre! Denn er schändet unabsehbare Menschengeschlechter.

    Walther Rathenau (1867 - 1922 (ermordet)

  • Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind (1864 - 1918)

  • Alles stolze Lachen und alles wehe Weinen verweht im Winde, ja alles, was heute groß und trotzig ist und zum Anbeten schön oder zum Verzweifeln schrecklich, ist flüchtiger als der Wind; denn der Wind weht jeden Tag, und was unser ist, ist eine kleine Weile, verschwindet in Vergessenheit und kehrt nie wieder.

    Paul Keller (1873 - 1932)

  • Wehe dem Lande, das sich vor Reden und Rednern zu fürchten hat.

    Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836)

  • Wehe einem jeden, der nicht sein Schicksal an dasjenige der öffentlichen Gemeinschaft bindet.

    Gottfried Keller (1819 - 1890)

  • Wehe denen, die sich weigern zu folgen, wenn das Licht sie ruft.

    Fritz Werner (1827 - 1908)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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