Was bedeutet Eid?
[1] feierliche Beteuerung eines Versprechens oder einer Aussage
Beispiele (2) alle + ergänzen

Sie leistete den vorgeschriebenen Eid.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch eit → gmh, althochdeutsch eid → goh, urgermanisch *aiþa- "Eid"(1), belegt seit dem 8. Jahrhundert(2)
  1. Guus Kroonen: Etymological Dictionary of Proto-Germanic. 1. Auflage. Brill, Leiden, Boston 2013, ISBN 978-90-04-18340-7 (Band 11 der Leiden Indo-European Etymological Dictionary Series) , "*aiþa-" Seite 15.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Eid", Seite 230.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Eid

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "Eid" ist nicht trennbar, Plural: Ei | de

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • Eied
  • Eit

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): aɪ̯t

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Eid":

Nominativ Singular der Eid
Nominativ Plural die Eide
Genitiv Singular des Eids
Genitiv Singular des Eides
Genitiv Plural der Eide
Dativ Singular dem Eid
Dativ Singular dem Eide
Dativ Plural den Eiden
Akkusativ Singular den Eid
Akkusativ Plural die Eide

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Eid" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Eid" umfasst 3 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 1-mal 17,22% (sehr häufig)
I 1-mal 7,66% (mäßig häufig)
D 1-mal 4,81% (gelegentlich)

Konsonanten und Vokale

"Eid"

enthält 2 Vokale und einen Konsonant

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Eid" wird wenig im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Eid" belegt Position 16007 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Er schwor einen Eid auf seine Aussage.
  • Sie leistete den vorgeschriebenen Eid.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Eid" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "Eid":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "Eid":

Wortbildungen

Wortbildung bezeichnet alle Prozesse und Phänomene, durch die neue Wörter entstehen, ob regelgeleitet, kreativ oder einmalig.

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Eid" mittig

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Eid": 3
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus E(1), I(1), D(1)
      Insgesamt ergibt das 3 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Isogramme

Was ist ein Isogramm?

"Eid" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Eid" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Sprichwörter

  • Lieber Hab und Gut verloren als einen falschen Eid geschworen.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Ich habe nicht selten im besten Glauben Vorgänge früherer Jahre im Kreise von Bekannten und Freunden erzählt, die sich nachher, zum Beispiel durch aufgefundene Briefe, die unmittelbar unter dem Eindruck der Vorgänge geschrieben wurden, ganz anders darstellten. Das hat mich zu der Ansicht geführt: Kein Richter sollte über wenige Jahre eines Vorfalls hinaus einem Zeugen einen Eid

    August Bebel (1840 - 1913)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 10/2024