Was bedeutet Schaden?
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Durch den Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 5000 €.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- germanisch *skaþōn, althochdeutsch scado → goh, mittelhochdeutsch schade → gmh "Schaden", belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
- Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937 , Stichwort: "Schaden", Seite 792.
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: Scha | den, Plural: Schä | den
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈʃaːdn̩
Reimwörter
Was reimt sich auf "Schaden"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Schaden":
| Nominativ Singular |
der Schaden |
| Nominativ Plural |
die Schäden |
| Genitiv Singular |
des Schadens |
| Genitiv Plural |
der Schäden |
| Dativ Singular |
dem Schaden |
| Dativ Plural |
den Schäden |
| Akkusativ Singular |
den Schaden |
| Akkusativ Plural |
die Schäden |
Sprache
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Schaden" gehört
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Schaden" umfasst 7 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| H |
1-mal |
→ |
5,11% |
(mäßig häufig) |
|
| D |
1-mal |
→ |
4,81% |
(gelegentlich) |
|
| C |
1-mal |
→ |
3,42% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Schaden"
enthält 2 Vokale und 5 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Schaden" belegt Position 891 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Wenn Sie mich rechtzeitig informieren, soll es nicht zu Ihrem Schaden sein.
-
Sie versuchten mit Bordmitteln den Schaden zu beheben.
-
Er hat einen Schaden am Knie davongetragen.
-
Durch den Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 5000 €.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Schaden" eher als positiv oder negativ wahr?
Negative Assoziation
Der Begriff "Schaden" wird überwiegend negativ bewertet.
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "Schaden":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Schaden":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Schaden": 11
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus S(1), C(4), H(2), A(1), D(1), E(1), N(1)
Insgesamt ergibt das 11 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Schaden" lassen sich diese Wörter bilden:
Isogramme
"Schaden" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Schaden" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Sprichwörter
- Aus Schaden wird man klug.
- Durch Schaden wird man klug.
- Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
- zeige alle ❯ Sprichwörter
Zitate
- Mensch, mache deinen Buckel steif und hart, damit recht viele Esel hinaufsteigen können, ohne Schaden zu nehmen und ohne dir wehe zu tun.
Georg Hirth (1841 - 1916)
- Alle Begierden, die nicht zum Schmerz führen, wenn sie nicht befriedigt werden, sind nicht notwendig, sondern sie enthalten ein Verlangen, das schnell schwindet, sobald sich zeigt, daß sie zu den schwer erfüllbaren gehören oder Schaden verursachen.
Epikur von Samos
(341 - 271 v. Chr.)
- Wenn ein übel gesinnter Mensch mit Entschiedenheit daran denkt, einem anderen zu schaden, wenn er das heftig begehrt, mit Bestimmtheit seine Absicht darauf richtet und fest überzeugt ist, daß er ihm schaden kann, so ist nicht zu bezweifeln, daß die Natur den Absichten seines Willens gehorchen wird.
Roger Bacon (1214 - 1294)
- zeige alle ❯ Zitate
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