bezeichnen

Verb
Was bedeutet bezeichnen?
[1] jemandem oder etwas einen Namen geben, jemanden benennen
[2] in bestimmter Weise kennzeichnen; durch ein Symbol erkennbar machen
[3] eine Sache ausmachen, für etwas typisch sein
Beispiele (4) alle + ergänzen

Man kann sein Verhalten ruhig als Feigheit bezeichnen.

Etymologie

Wortherkunft & Verweise

althochdeutsch pizeichanan
Ableitung von zeichnen mit dem Präfix be-

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • bezeichnen

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 3
  • Silbentrennung: be | zeich | nen, Präteritum be | zeich | ne | te, Partizip II be | zeich | net

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): bəˈt͡saɪ̯çnən

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?

Konjugation von "bezeichnen":

Präsens ich bezeichne
Präsens du bezeichnest
Präsens er, sie, es bezeichnet
Präteritum ich bezeichnete
Partizip II bezeichnet
Konjunktiv II ich bezeichnete
Imperativ Singular bezeichne
Imperativ Plural bezeichnet
Hilfsverb haben

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"bezeichnen" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"bezeichnen" umfasst 10 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 3-mal 17,22% (sehr häufig)
N 2-mal 10,04% (häufig)
I 1-mal 7,66% (mäßig häufig)
H 1-mal 5,11% (mäßig häufig)
C 1-mal 3,42% (gelegentlich)
B 1-mal 1,74% (selten)
Z 1-mal 1,13% (selten)

Konsonanten und Vokale

"bezeichnen"

enthält 4 Vokale und 6 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "bezeichnen" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "bezeichnen" belegt Position 885 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Die Affäre bei VW kann man mit gutem Grund als Skandal bezeichnen.
  • Der Wanderweg war gut bezeichnet, man konnte sich kaum verlaufen.
  • Sörens gestelzter Gang bezeichnet ihn.
  • Man kann sein Verhalten ruhig als Feigheit bezeichnen.

Semantik

Assoziation

Nimmst du "bezeichnen" eher als positiv oder negativ wahr?

Buchstabenspiele

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "bezeichnen": 18
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus B(3), 3 × E(1) = 3, Z(3), I(1), C(4), H(2), 2 × N(1) = 2
      Insgesamt ergibt das 18 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"bezeichnen" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Nehmen wir jetzt wieder unser Thema auf und geben wir, da alles Wissen und Wollen nach einem Gute zielt, an, welches man als das Zielgut der Staatskunst bezeichnen muß, und welches im Gebiete des Handelns das höchste Gut ist. Im Namen stimmen hier wohl die meisten überein: Glückseligkeit nennen es die Menge und die feineren Köpfe, und dabei gilt ihnen Gut-Leben und Sich-gut-Gehaben mit Glückselig-Sein als eins.

    Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

  • Die Worte »Zufall« und »Genie« bezeichnen nichts wirklich Vorhandenes und lassen sich darum auch nicht definieren. Diese Worte bezeichnen nur einen gewissen Grad von Verständnis der Erscheinungen. Ich weiß nicht, warum diese oder jene Erscheinung eintritt; ich glaube, daß ich es nicht wissen kann; daher kann ich es auch nicht wissen und sage: »Zufall!« Ich sage: eine Kraft ruft eine Wirkung hervor, die zu den gewöhnlichen menschlichen Fähigkeiten in keinem Verhältnis steht; ich verstehe nicht, woher das kommt, und sage: »Genie!«

    Leo Tolstoi (1828 - 1910)

  • Wie es eine spezielle Erbsünde im Protestantentum gibt, die man mit "zuviel Knochen" bezeichnen kann – dem Calvinismus kann man ja die Rippen am Leibe zählen – so ist auch eine spezielle Erbsünde im Menschentum des Katholizismus zu verzeichnen, die dort häufig wieder auftritt, sie heißt: "zuviel Fett"!

    Julius Langbehn (1851 - 1907)

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