Was bedeutet München?
- [1] Stadt in Deutschland, die Hauptstadt von Bayern
- [2] Ortsteil von Bad Berka in Thüringen
- [3] Ortsteil von Hutthurm in Bayern
- [4] Ortsteil von Hirschbach in Bayern
- [5] Ortsteil von Uebigau-Wahrenbrück in Brandenburg
- [6] Dorf in Nordböhmen (Mnichov u Lučního Chvojna)
- [7] Wüstung (Mnichov) bei Zahrádky u České Lípy in Nordböhmen
Weitere Bedeutungen
Beispiele (2)
alle + ergänzen
das München der 1920er Jahre, in dem München Ludwigs I.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Abkürzungen
- M (amtliches Kfz-Kennzeichen), MUC (IATA-Flughafen-Code)
Wortherkunft & Verweise
- Der Name München wird üblicherweise als "bei den Mönchen" gedeutet, begründet in der Bezeichnung "apud Munichen", mit der die Stadt bei ihrer erstmaligen urkundlichen Erwähnung benannt wird(1). Dabei geht Munichen wohl auf die althochdeutsche Form munich des Wortes Mönch zurück(2). Weit vor der Gründung der Stadt soll es am Petersbergl eine Niederlassung von Mönchen aus dem w:Kloster Schäftlarn gegeben haben. Eine früher angenommene Verbindung zum w:Kloster Tegernsee gilt seit einiger Zeit als widerlegt.(3) Umstrittene etymologische Arbeiten sehen die Wurzel des Namens als viel älter an und verlegen seine Herkunft auf das Vaskonische, eine mit dem heutigen Baskischen verwandte Sprache(4). München hieß demnach in vorchristlicher Zeit "Munica", was Ort auf der Uferterrasse heißt, womit vermutlich das bereits vor der offiziellen Stadtgründung besiedelte Petersbergl gemeint ist. Das Wort "mun" heißt im Baskischen soviel wie Ufer, Böschung, Bodenerhebung. Die Existenz einer vaskonischen Sprache wird jedoch von der Mehrzahl der Sprachforscher bezweifelt oder abgelehnt. (Siehe auch Kritik an der vaskonischen Sprache und die Diskussion)
- Augsburger Schiedsspruch Kaiser Friedrich I., 1158, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München
- Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960
- Richard Bauer, Geschichte Münchens, Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Sonderausgabe 2008, Verlag C.H.Beck, Seite 32
- Elisabeth Hamel und Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents, Spektrum der Wissenschaft Mai 2002, Seite 32
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: Mün | chen, kein Plural
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈmʏnçn̩
Reimwörter
Was reimt sich auf "München"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Genus
Neutrum (sächlich, Artikel: das)
Sprache
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"München" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"München" umfasst 7 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
2-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| H |
1-mal |
→ |
5,11% |
(mäßig häufig) |
|
| C |
1-mal |
→ |
3,42% |
(gelegentlich) |
|
| M |
1-mal |
→ |
2,73% |
(gelegentlich) |
|
| Ü |
1-mal |
→ |
0,68% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"München"
enthält 2 Vokale und 5 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "München" belegt Position 462 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
München liegt an der Isar.
-
das München der 1920er Jahre, in dem München Ludwigs I.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "München" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Homonyme
Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:
Hyperonyme
Oberbegriffe von "München":
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