Was bedeutet Trauer?
- [1] Stimmungslage, die beim Verlust, insbesondere beim Tod eines geliebten Wesens auftritt
- [2] Zeit des Trauerns nach einem Todesfall
- [3] die Trauerkleidung
Weitere Bedeutungen
Beispiele (2)
alle + ergänzen
Seit dem Tod ihres Mannes trägt sie nur noch Trauer.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- mittelhochdeutsch trūre → gmh, triure → gmh(1)
- Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4 , Stichwort "trauern".
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: Trau | er, kein Plural
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈtʁaʊ̯ɐ
Reimwörter
Was reimt sich auf "Trauer"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Femininum (weiblich, Artikel: die)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Trauer":
| Nominativ Singular |
die Trauer |
| Genitiv Singular |
der Trauer |
| Dativ Singular |
der Trauer |
| Akkusativ Singular |
die Trauer |
Sprache
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Trauer" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Trauer" umfasst 6 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| R |
2-mal |
→ |
7,01% |
(mäßig häufig) |
|
| T |
1-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| U |
1-mal |
→ |
4,03% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Trauer"
enthält 3 Vokale und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Trauer" belegt Position 4997 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Sie befindet sich in Trauer um ihre Mutter.
-
Seit dem Tod ihres Mannes trägt sie nur noch Trauer.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Trauer" eher als positiv oder negativ wahr?
Negative Assoziation
Der Begriff "Trauer" wird schwach negativ bewertet.
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "Trauer":
Homonyme
Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Trauer":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Trauer":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Trauer": 6
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus T(1), 2 × R(1) = 2, A(1), U(1), E(1)
Insgesamt ergibt das 6 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Trauer" lassen sich diese Wörter bilden:
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Trauer" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- Der rechte Spott kommt aus der leisen Trauer eines gütigen Herzens.
Paul Keller
(1873 - 1932)
- Ein großes Bedürfnis ist in mir rege geworden, ohne dessen Befriedigung ich niemals glücklich sein werde; es ist dieses, etwas Gutes zu tun. Ja, ich glaube fast, daß dieses Bedürfnis bis jetzt immer meiner Trauer dunkel zum Grunde lag, und daß ich mich jetzt seiner bloß deutlich bewußt geworden bin. Es liegt eine Schuld auf dem Menschen, die, wie eine Ehrenschuld, jeden, der Ehrgefühl hat, unaufhörlich mahnt.
Heinrich von Kleist
(1777 - 1811)
- Der Mensch in uns sagt: nur durch Trauer lebst du wahrhaft die Zeit, fühlst du den Krieg. Aber das Leben spricht: nur durch Freude erlöst du dich von der Zeit, besiegst du den Krieg.
Stefan Zweig
(1881 - 1942)
- Trauer ist die passive Stimmung, die Stimmung jemandes, der einsieht, daß er gegen das Geschick nicht ankämpfen kann und sich wohl oder übel zum Dulden bequemt. Es gibt aber Charaktere, die sich wehren, so lange es geht, nicht die Waffen in demütiger Ergebung strecken, sondern sie zerbrechen und dem Sieger trotzig vor die Füße werfen.
Friedrich Spielhagen
(1829 - 1911)
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