Was bedeutet anschieben?
[1] durch Schubkraft etwas/jemanden in Bewegung, in Gang bringen
[2] übertragen: dafür sorgen, dass etwas (ein Projekt, ein Vorhaben) beginnt, schneller vorangeht
[3] etwas näher an eine bestimmte Stelle schieben, in Kontakt mit etwas bringen
[4] salopp: gemächlich, mit lässigen Schritten näher kommen
Beispiele (6) alle + ergänzen

Die Party war schon in vollem Gange, als auch noch der Klassensprecher mit seiner Clique angeschoben kam.

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Kein guter begriff. pimpern klingt besser.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

Derivation (Ableitung) zum Verb schieben mit dem Derivatem an-

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • anschieben

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 3
  • Silbentrennung: an | schie | ben, Präteritum schob an, Partizip II an | ge | scho | ben

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • anschiben

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈanˌʃiːbn̩

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?

Konjugation von "anschieben":

Präsens ich schiebe an
Präsens du schiebst an
Präsens er, sie, es schiebt an
Präteritum ich schob an
Konjunktiv II ich schöbe an
Imperativ Singular schieb an
Imperativ Singular schiebe an
Imperativ Plural schiebt an
Partizip II angeschoben
Hilfsverb haben
Hilfsverb sein

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • salopp

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"anschieben" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"anschieben" umfasst 10 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 2-mal 17,22% (sehr häufig)
N 2-mal 10,04% (häufig)
I 1-mal 7,66% (mäßig häufig)
S 1-mal 6,72% (mäßig häufig)
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)
H 1-mal 5,11% (mäßig häufig)
C 1-mal 3,42% (gelegentlich)
B 1-mal 1,74% (selten)

Konsonanten und Vokale

"anschieben"

enthält 4 Vokale und 6 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "anschieben" wird wenig im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "anschieben" belegt Position 18780 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Wolln wir heute noch anschieben?
  • Zu unserer großen Freude schob uns Papa beim Schlittenfahren immer noch kräftig an.
  • Vielleicht springt der Motor wieder an, wenn das Auto angeschoben wird.
  • Schieben wir doch das Bett ganz an die Wand an, dann können wir den Kleiderschrank bequem hereinbringen.
  • Wenn wir noch einen Tisch anschieben, haben alle Gäste Platz.
  • Die Party war schon in vollem Gange, als auch noch der Klassensprecher mit seiner Clique angeschoben kam.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "anschieben" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Polysemie

Was ist Polysemie?

"anschieben" ist ein Polysem, weil es mehrere Bedeutungen hat.

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "anschieben":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "anschieben": 16
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus A(1), 2 × N(1) = 2, S(1), C(4), H(2), I(1), 2 × E(1) = 2, B(3)
      Insgesamt ergibt das 16 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortlisten

"anschieben" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

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Befragung zur Nutzung von "anschieben" im persönlichen Sprachgebrauch.

Kommentare

  • Nr. 1 (ID 3016) von ewald am 16.07.2010

    Kein guter begriff. pimpern klingt besser.

    antworten

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verifizierter Eintrag (SM, 03/2025