Was bedeutet Beifall?
[1] akustische Bekundung von Zustimmung und Gefallen einer Darbietung
Beispiele (1) alle + ergänzen

Das Publikum spendete lang anhaltenden, nicht enden wollenden und durch Hochrufe unterbrochenen Beifall.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

Duden nimmt an, dass es sich um eine Gegenbildung zu Abfall handelt.(1) Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert belegt.(2)
  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4 , Stichwort: "Beifall".
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Beifall", Seite 104.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Beifall

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Bei | fall, kein Plural

Häufige Rechtschreibfehler

Was sind Rechtschreibfehler?
  • Beifal

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈbaɪ̯fal

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?

Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Beifall":

Nominativ Singular der Beifall
Genitiv Singular des Beifalls
Genitiv Singular des Beifalles
Dativ Singular dem Beifall
Akkusativ Singular den Beifall

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Beifall" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Beifall" umfasst 7 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 1-mal 17,22% (sehr häufig)
I 1-mal 7,66% (mäßig häufig)
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)
L 2-mal 3,85% (gelegentlich)
B 1-mal 1,74% (selten)
F 1-mal 1,58% (selten)

Konsonanten und Vokale

"Beifall"

enthält 3 Vokale und 4 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Beifall" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Beifall" belegt Position 3950 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Das Publikum spendete lang anhaltenden, nicht enden wollenden und durch Hochrufe unterbrochenen Beifall.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Beifall" eher als positiv oder negativ wahr?

Positive Assoziation

Der Begriff "Beifall" wird einigermaßen positiv bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "Beifall":

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Unterbegriffe von "Beifall":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "Beifall": 14
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus B(3), E(1), I(1), F(4), A(1), 2 × L(2) = 4
      Insgesamt ergibt das 14 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"Beifall" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Zitate

  • Die Weisen haben längst bemerkt, daß etwas Magisches in dem menschlichen Auge sei; und bekanntermaßen hat man die Sache weit genug getrieben, zu glauben, es gäbe Leute, welche mit einem bloßen Blicke vergiften könnten; - ein Glaube, der zu allen Zeiten unter den Philosophen wenig Beifall gefunden hat.

    Christoph Martin Wieland (1733 - 1813)

  • Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nie der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.

    Paul von Hindenburg (1847 - 1934)

  • Wem sein eigener Beifall nicht genügt, macht an dem Beifall der Welt einen schlechten Gewinn.

    Johann Gottfried Seume (1763 - 1810)

  • zeige alle Zitate

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