Höhe

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Höhe

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Hö | he, Plural: Hö | hen

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Höhe"?

[1] die Dimension (Größe) nach oben
[2] die Menge oder Anzahl oder der Grad von messbaren Größen
[3] räumlich: hoher Punkt, hochgelegener Ort
[4] übertragen: oberster Punkt
[5] Nautik: sich auf den Breitengrad der Erde beziehend
[6] Senkrechte auf eine Seite eines Dreiecks von der gegenüberliegenden Ecke
[7] senkrechter Abstand der Spitze oder Deckfläche von der Grundfläche eines Körpers

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch hœhe, hōhe, althochdeutsch hōhī, belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4 , Stichwort "hoch".

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • fachsprachlich
  • Astronomie
  • Mathematik
  • Schifffahrt
  • Militärwesen

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Höhe" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Höhe" umfasst 4 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"Höhe"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Höhe" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Höhe" belegt Position 496 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Höhe
Nominativ Plural die Höhen
Genitiv Singular der Höhe
Genitiv Plural der Höhen
Dativ Singular der Höhe
Dativ Plural den Höhen
Akkusativ Singular die Höhe
Akkusativ Plural die Höhen

Beispiele

Beispielsätze

  • oft militärisch, mit Nummer, z.B. "Höhe 431", vgl. "Golanhöhen"
  • Auf welcher Höhe liegt die Berghütte?
  • Er sollte die Höhe und Tiefe des Schranks nachmessen.
  • Bis zu welcher Höhe ist die Spareinlage gedeckt?
  • Die Folgen des Unfalls hängen auch von der Höhe der Gewindigkeit des entgegenkomenden Fahrzeugs ab.
  • Gestern gab es eine Reportage über die Golan-Höhen.
  • Die Höhen dort drüben gehören zum Fichtelgebirge.
  • Auf der Höhe seines Schaffens raffte ihn sein Krebsleiden hinweg.
  • Die meisten Menschen sind überrascht, dass das im Winter kalte New York auf der Höhe von Madrid liegt.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈhøːə ˈhøːhə

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Höhe"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Höhe" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Höhe

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Höhe" am Anfang

"Höhe" mittig

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Sprichwörter

  • Der Tod hilft aus Schwierigkeiten, verlangt aber hohe Bezahlung.
  • zeige alle Sprichwörter

Wünsche

  • Die Geburt eures Sohnes hat stattgefunden,
    was sind das für Wonnestunden!
    Schon bald werden die kleinen Füße die Welt entdecken
    und der Prinz munter seine Händchen in die Höhe strecken.
  • zeige alle Wünsche

Zitate

  • In den besten Momenten ihres Schaffens sind Künstler zweiten Ranges von den wahrhaft großen kaum zu unterscheiden. Doch was ihnen in jedem Falle mangelt, ist die Fähigkeit, sich genügend lange auf der erforderlichen Höhe zu halten; und ihr Verhängnis ist es, gerade in den Augenblicken, wo die außerordentlichste und letzte Anspannung aller Kräfte notwendig wäre, ins Dürftige, Triviale oder Abstruse hinabzusinken.

    Arthur Schnitzler (1862 - 1931)

  • Hohe Dinge kommen nur zu den Stillen, wie Gestalten aus Mondschein, wie Stimmen der Nacht. Reine Kraft zieht magnetisch an. Du brauchst nicht mehr die Welt zu erobern; denn die Welt kommt zu dir: sie strahlt sich in deine Klarheit ein.

    Friedrich Lienhard (1865 - 1929)

  • Genial ist derjenige, welcher seinem Genius folgt. Jeder Mensch erfreut sich eines solchen; mag dieser nun leise oder gewaltig seine Schwingen regen. Es kommt weniger auf die Höhe der Leistungsfähigkeit eines Menschen, als darauf an, daß er reale und ideale Interessen in sich gleichmäßig entwickele; es kommt auf Abrundung seines Wesens an. Da liegt's. Auch der Unbedeutende kann in seiner Art genial sein, wenn er seine Person zu vollkommenem Gleichmaß abrundet; und der Geniale wird es desto mehr sein, je mehr er ebendasselbe tut. Seinem Genius folgen, heißt den gegebenen und angeborenen Bedingungen seines inneren Daseins folgen.

    Julius Langbehn (1851 - 1907)

  • Die Schönheit: jede [?] milde, hohe Übereinstimmung alles dessen, was unmittelbar, ohne Überlegen und Nachdenken zu erfordern, gefällt.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Hohe Moralbegriffe sind Gewohnheitssache. Wir werden gerecht durch gerechtes Handeln, maßvoll durch maßvolles Tun, tapfer durch tapferes Verhalten.

    Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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