Was bedeutet Baum?
[1] deutschsprachiger Familienname, Nachname
Weitere Bedeutungen
1. Baum (der)
Beispiele (7) alle + ergänzen

Baums kamen, sahen und siegten.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

In den meisten Fällen wohl Wohnstättenname für jemanden, der an einem auffälligen Baum oder an einen Schlagbaum wohnte. Manchmal auch Übername für Menschen, die mit Bäumen arbeiteten wie Baumfäller, Baumgärtner, Baumhacker usw.(1)(2)
  1. Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4 , Seite 55 f.
  2. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4 , Seite 109

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Baum

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "Baum" ist nicht trennbar, Plural: "Baums" ist nicht trennbar

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): baʊ̯m

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Sprache

Wortschatz

Was bedeutet Wortschatz?

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Baum" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Baum" umfasst 4 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
A 1-mal 5,67% (mäßig häufig)
U 1-mal 4,03% (gelegentlich)
M 1-mal 2,73% (gelegentlich)
B 1-mal 1,74% (selten)

Konsonanten und Vokale

"Baum"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "Baum" wird kaum im Sprachgebrauch verwendet.

Beispiele

Beispielsätze

  • Frau Baum ist ein Genie im Verkauf.
  • Herr Baum wollte uns kein Interview geben.
  • Die Baums kommen heute aus dem Riesengebirge.
  • Der Baum trägt nie die Schals, die die Baum ihm strickt.
  • Das kann ich dir aber sagen: "Wenn die Frau Baum kommt, geht der Herr Baum."
  • Baum kommt und geht.
  • Baums kamen, sahen und siegten.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "Baum" eher als positiv oder negativ wahr?

Homonyme

Was ist ein Homonym?

Wörter mit gleicher Schreibweise und anderer Bedeutung:

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Isogramme

Was ist ein Isogramm?

"Baum" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.

Verwendung in anderen Quellen

Grüße

  • Unterm Baum im grünen Gras
    sitzt ein süßer Osterhas'!
    Putzt sich fein und spitzt das Ohr,
    denkt an dich und guckt hervor.
    Springt dann fröhlich auf dich zu,
    legt ein Osterei in deinen Schuh.
  • Hast du mal wieder unterm Baum gesessen
    und gedacht, dass der Weihnachtsmann dich hat vergessen?
    Vielleicht hat er deinen Brief noch nicht aus dem Briefkasten geholt,
    auch ich fühle mich etwas verkohlt.
  • Wenn draußen das eisige Schneegestöber weht, bleibe ich lieber drin,
    mit dir vor dem Ofen, mein Hauptgewinn!
    Unterm Baum küssen wir uns und vergessen den Rest der Welt,
    du bist es, der mein Leben erhellt!
  • zeige alle Grüße

Redewendungen

Sprichwörter

  • Das Bäumchen biegt sich, doch der Baum nicht mehr.
  • Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Ich konnte nie mehr als drei Wege, glücklicher (nicht glücklich) zu werden, auskundschaften. Der erste, der in die Höhe geht, ist so weit über das Gewölke des Lebens hinauszudringen, daß man die ganze äußere Welt mit ihren Wolfsgruben, Beinhäusern und Gewitterableitern von weitem unter seinen Füßen nur wie ein eingeschrumpftes Kindergärtchen liegen sieht. – Der zweite ist; – gerade herabzufallen ins Gärtchen und da sich so einheimisch in eine Furche einzunisten, daß, wenn man aus seinem warmen Lerchennest heraussieht, man ebenfalls keine Wolfsgruben, Beinhäuser und Stangen, sondern nur Ähren erblickt, deren jede für den Nestvogel ein Baum und ein Sonnen- und Regenschirm ist. Der dritte endlich – den ich für den schwersten und klügsten halte – ist der, mit den beiden andern zu wechseln.

    Jean Paul (1763 - 1825)

  • Der Baum wurzelt im Boden, der ihn emportreibt, das Tier bleibt der Gegend getreu, wo es Futter findet, der rohe Mensch, noch Sklave seines Leibes und darum dem Tier nicht unähnlich, hängt an der Scholle, die ihn nährt; dem Gebildeten aber, dem Menschen von Verstand und Gemüt, ist das Vaterland etwas ganz anderes, etwas viel höheres, und darum kann er es lieben.

    Heinrich Luden (1780 - 1847)

  • Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller (1873 - 1932)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 05/2023