Baum

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Baum

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Baum, Plural: Bäu | me

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Baum"?

[1] Botanik: aus Wurzel, Stamm, Krone, Rinde, Ast, Zweig, Blatt, Laub bestehende Gehölzpflanze
[2] etwas nach der Form von [1] Hergestelltes, Errichtetes, Genutztes
[3] etwas der Struktur von [1] Nachgebildetes
[3a] Graphentheorie: kreisfreier, zusammenhängender Graph
[4] umgangssprachlich: Weihnachtsbaum
[5] waagerechte Stange am (meist unteren) Ende eines Segels

Weitere Bedeutungen liefern die folgenden Lemmata:

1. Baum

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch und althochdeutsch boum, altnordisch baðmr, gotisch bagms, Ursprung ungewiss(1)(2)
  1. Duden online "Baum"
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Baum"

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Botanik
  • umgangssprachlich

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Baum" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Baum" umfasst 4 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"Baum"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Baum" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Baum" belegt Position 974 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Baum
Nominativ Plural die Bäume
Genitiv Singular des Baums
Genitiv Singular des Baumes
Genitiv Plural der Bäume
Dativ Singular dem Baum
Dativ Singular dem Baume
Dativ Plural den Bäumen
Akkusativ Singular den Baum
Akkusativ Plural die Bäume

Beispiele

Beispielsätze

  • "Zwischen den steilen, unfruchtbaren Kalkbergen weite, hüglige Täler, alles bebaut, aber fast kein Baum." (Johann Wolfgang von Goethe: "Italienische Reise / Sizilien")
  • Die Verliebten haben ein Herz in den Baum geritzt.
  • Vor der Feier zur Walpurgisnacht wurde der Baum, ein von Rinde befreiter, entasteter und bemalter Stamm, aufgestellt.
  • Der Eintrag wurde im Baum markiert.
  • "Der Baum brannte, das Zimmer war von Duft und Glanz erfüllt; es war nun wirklich Weihnachten geworden." (Theodor Storm: Novellen. Unter dem Tannenbaum)
  • Der Baum wird nach dem Segel benannt, das an ihm befestigt ist; so heißt der Baum, der das Großsegel hält, Großbaum, und der Baum des Besansegels Besanbaum.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): baʊ̯m

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Baum"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Baum" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Baum

Rhetorische Stilmittel

Diminutiv

Was ist ein Diminutiv?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Baum" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Baum" am Anfang

"Baum" mittig

"Baum" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Grüße

  • Unterm Baum im grünen Gras
    sitzt ein süßer Osterhas'!
    Putzt sich fein und spitzt das Ohr,
    denkt an dich und guckt hervor.
    Springt dann fröhlich auf dich zu,
    legt ein Osterei in deinen Schuh.
  • Hast du mal wieder unterm Baum gesessen
    und gedacht, dass der Weihnachtsmann dich hat vergessen?
    Vielleicht hat er deinen Brief noch nicht aus dem Briefkasten geholt,
    auch ich fühle mich etwas verkohlt.
  • Wenn draußen das eisige Schneegestöber weht, bleibe ich lieber drin,
    mit dir vor dem Ofen, mein Hauptgewinn!
    Unterm Baum küssen wir uns und vergessen den Rest der Welt,
    du bist es, der mein Leben erhellt!
  • zeige alle Grüße

Redewendungen

Sprichwörter

  • Das Bäumchen biegt sich, doch der Baum nicht mehr.
  • Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Nur nicht verzagen im Unglück! Wenn Gott einen Baum umhauen läßt, so sorgt er schon dafür, daß seine Vögel auf einem andern nisten können.

    Johann Caspar Lavater (1741 - 1801)

  • Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller (1873 - 1932)

  • Es ist eine schöne Allegorie in der Bibel, der Baum der Erkenntnis, welcher den Tod bringt. Will dieses Sinnbild nicht sagen, daß, wenn man den Grund der Dinge ergründet hat, der Verlust der Illusionen den Tod der Seele herbeiführt, das heißt, eine völlige Gleichgültigkeit allem gegenüber, was andere Menschen berührt oder beschäftigt?

    Nicolas Chamfort (1741 - 1794)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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