bleiben

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • bleiben

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: blei | ben, Präteritum blieb, Partizip II ge | blie | ben

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "bleiben"?

[1] einen Ort beibehalten
[2] einen bestimmten Zustand beibehalten
[3] häufig unpersönlich und mit Einschränkungen wie „noch“, „etwas“: überdauern, langfristig existieren
[4] meist in Formen der Vergangenheit: an einem Ort, zu einer Zeit sterben und von dort nicht zurückkehren

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch: b(e)līben, althochdeutsch: (bi)līban, germanisch *bi-leib-a- "bleiben", belegt seit dem 8. Jahrhundert(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "bleiben", Seite 131.

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"bleiben" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"bleiben" umfasst 7 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"bleiben"

enthält 3 Vokale und 4 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "bleiben" wird sehr oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "bleiben" belegt Position 108 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?
Präsens ich bleibe
Präsens du bleibst
Präsens er, sie, es bleibt
Präteritum ich blieb
Partizip II geblieben
Konjunktiv II ich bliebe
Imperativ Singular bleibe
Imperativ Singular bleib
Imperativ Plural bleibt
Hilfsverb sein

Beispiele

Beispielsätze

  • Obwohl er jetzt ein reicher Mann war, blieb er bei seinen alten Gewohnheiten.
  • Der Mann blieb zu Hause.
  • Die Vase bleibt auf dem Tisch!
  • Er bleibt mein Freund.
  • Es bleibt noch Hoffnung.
  • Alles was blieb, war eine Idee von einer besseren Zukunft.
  • Er blieb vor Verdun.
  • Der Korvettenkapitän blieb auf See.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈblaɪ̯bn̩

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "bleiben"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "bleiben" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
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Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"bleiben" am Anfang

"bleiben" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

  • am Ball bleiben
  • auf dem Boden der Tatsachen bleiben
  • auf dem Teppich bleiben
  • im Krieg bleiben
  • zeige alle Redewendungen

Sprichwörter

  • Kinder bleiben Kinder, und wenn sie bis Mittag schlafen.
  • zeige alle Sprichwörter

Wünsche

  • Nun gehe ich derzeit leider etwas verplant durch das Leben,
    hoffe du kannst mir trotzdem vergeben.
    Nachträgliche Wünsche sind die tollsten,
    sie kommen von Herzen und bleiben in Erinnerung am dollsten.
  • zeige alle Wünsche

Zitate

  • Den Gehalt einer Freundschaft bringt wahrhaftig die Abwesenheit an den Tag. Ein abwesender Freund läßt immer einen Teil unseres Inneren verwaist. Gewisse Gespräche werden dann nicht geführt, gewisse Komplexe bleiben im Dunkeln, gewisse Auswege werden nicht gesehen, gewisse Tröstungen nicht empfangen, etwas – und etwas Unersetzliches – wird nicht gelebt.

    Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

  • Werkgemeinschaft und sozialer Ausgleich im guten und alles das sind Fliegenfänger; die Dummen bleiben daran hängen und summsen nachher mächtig, weil sie kleben geblieben sind.

    Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)

  • In der Herrlichkeit der ewig sich neugebärenden, alllebendigen Natur, da lerne der Unselige den Balsam finden und bereiten, der allen Kreaturen gegönnt und gegeben ist; in dem ungeheuren Zusammenspiel menschlicher Charaktere und Geschicke, da lerne er das Maß finden, zu welchem er selber geboren ist; und wenn er dieses einmal erkannt hat, so strebe er nach nichts Weiterem als: Er selbst zu sein und zu bleiben – rein und wahrhaftig, wie ein unverfälscht ausgesprochenes Wort Gottes.

    Ernst von Feuchtersleben (1806 - 1849)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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