Falle

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Falle

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: Fal | le, Plural: Fal | len

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Falle"?

[1] Vorrichtung zum Fangen von Wildtieren
[2] übertragen: Konstrukt zum Fangen, Festhalten, Überlisten, Hinterhalt
[3] Wasserwirtschaft: Regelungseinrichtung für den Wasserfluss an Fließgewässern
[4] Technik, Metallbau: Teil eines Türschlosses, der die Tür im Anschlag hält, nachdem sie „ins Schloss gefallen ist“; schweizerisch: Türklinke, Klinke
[5] umgangssprachlich, salopp, familiär: Bett, Bettstelle
[6] kurz für Sprengfalle
[7] Physik, kurz für: Ionenfalle
[8] Physik, kurz für: Paul-Falle
[9] Physik, kurz für: magneto-optische Falle
[10] Physik, kurz für: Penning-Falle
[11] Chemie, kurz für: Kühlfalle, Teil eines Versuchsaufbaus oder einer Anlage in der Chemie und chemischen Industrie
[12] Geologie, kurz für: Erdölfalle, eine nach oben abgedichtete geologische Formation, in der sich Erdöl oder Erdgas sammelt
[13] Geologie, kurz für: Meteoritenfalle, einen Bereich eines Gletschers, an dem sich Meteoriten sammeln

Wortherkunft

althochdeutsch falla → goh "Gerät zum Fang mit Falltür" oder "Fallstrick" zu fallan → goh "fallen", mittelhochdeutsch valle → gmh auch schweizerisch:, süddeutsch: "Türfalle"(1)(2)
  1. Duden online "Falle"
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Falle"

Sprache

Sprachvarietät

Was ist eine Sprachvarietät?

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • familiär
  • Chemie
  • Geologie
  • Physik
  • Technik
  • umgangssprachlich

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Falle" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Falle" umfasst 5 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Falle" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Falle" belegt Position 2053 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Falle
Nominativ Plural die Fallen
Genitiv Singular der Falle
Genitiv Plural der Fallen
Dativ Singular der Falle
Dativ Plural den Fallen
Akkusativ Singular die Falle
Akkusativ Plural die Fallen

Beispiele

Beispielsätze

  • Das Stellen von Fallen gilt als unwaidmännisch.
  • Die Ermittler stellten bei dem Verhör eine geschickte Falle, in die der Verdächtige prompt tappte.
  • Von der alten Mühle war nichts mehr da außer einem verlandeten Kanal und dem verrosteten Gestänge einer alten Falle an deren Abzweig vom Bach.
  • Sie hörte das Klicken der Falle, und die Tür öffnete langsam mit einem Quietschen.
  • "Nun aber ab in die Falle!" sagte die Mutter spät am Weihnachtsabend

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈfalə

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Falle"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Falle" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Falle

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Falle" am Anfang

"Falle" mittig

"Falle" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Sprichwörter

  • Demut ist eine Falle für die Macht.
  • Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Um sittliche Vollkommenheit zu erlangen, muß man vor allem um seine Seelenreinheit besorgt sein. Seelenreinheit wird aber nur in dem Falle erreicht, wenn das Herz nach Wahrheit sucht und der Wille nach Heiligkeit strebt.

    Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

  • In den besten Momenten ihres Schaffens sind Künstler zweiten Ranges von den wahrhaft großen kaum zu unterscheiden. Doch was ihnen in jedem Falle mangelt, ist die Fähigkeit, sich genügend lange auf der erforderlichen Höhe zu halten; und ihr Verhängnis ist es, gerade in den Augenblicken, wo die außerordentlichste und letzte Anspannung aller Kräfte notwendig wäre, ins Dürftige, Triviale oder Abstruse hinabzusinken.

    Arthur Schnitzler (1862 - 1931)

  • Falle nicht in den Abgrund des Trübsinns, sondern bete und vertraue, daß Gott dich nicht verlasse, und bald wird dir zu deiner Befreiung die Morgenröte aufgehen.

    Hildegard von Bingen (1098 - 1179)

  • Wenn die Bestimmung, daß der Freund dem Freunde Gutes um des Freundes willen wünscht, richtig getroffen ist, so liegt ihr die Voraussetzung zugrunde, daß der Geliebte auf alle Fälle bleibt, wer er ist, und so wünscht man ihm als Menschen die größten Güter; aber nicht alle vielleicht, da jedermann vor allem sich selbst Gutes wünscht.

    Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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