Was bedeutet Mais?
- [1] (ursprünglich aus Zentralamerika stammende) zu den Süßgräsern (Poaceae) zählende Getreidepflanze (Zea mays) von hohem Wuchs mit breiten, langen Blättern und einer am Gipfel befindlichen Rispe von Staubblüten, deren Fruchtstand aus großen, ringsum mit Körnern besetzten Kolben besteht und die als Nahrungsmittel sowie als Viehfutter verwendet wird
- [2] Frucht der unter [1] beschriebenen Pflanze
Beispiele (1)
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Reifer Mais wird an Hühner verfüttert, unreifer an Kühe.
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- Das Wort »Mais« entstammt der ausgestorbenen karibischen Indianersprache der Taíno auf Hispaniola (heutiges Haiti)(1)(2)(3), in der die Pflanze mahís → tnq(3), mahiz → tnq(2), mays → tnq(3)(4)(5)(6)(7), mayz → tnq(8) und marisi → tnq(7) genannt wurde. Das durch Kolumbus um 1500 vermittelte spanische maíz (8)(3)(4)(5)(6)(1)(2)(7) gelangte in die europäischen Sprachen.(3) Das Wort wird mit der Sache in Deutschland eingeführt, nachdem diese zunächst seit dem 16. Jahrhundert(3) als »Welschkorn«, »Türkisch Korn« oder »Türkischer Weizen«(3) bezeichnet worden war (vergleiche englisch Indian corn )(1): Mit der Herkunftsbezeichnung »indisch« ist "westindisch" gemeint, die jedoch später missverstanden wurde; »türkisch« stand zur Zeit der Bezeichnung für "asiatisch" und spiegelt dieses Missverständnis wider; »welsch« stand hier einfach für "fremd"(1) Diese Bezeichnungen haben sich bis heute noch landschaftlich gehalten.(3) Ab dem 16. Jahrhundert(1)(3) sind dann auch Formen wie mahis(1), Maytz(3), Maiz(3), Mays(3) sowie, in der botanischen Fachsprache, Maizum, Maiz und Mays Indicum(3) bezeugt. Die Schreibweise Mais ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.(3)
- Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Seite 591.
- Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9 , Seite 826.
- Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort "Mais"
- Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 6. Band Lein–Peko, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04793-3, DNB 965409120 , Seite 2492.
- Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 1105.
- Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 , Seite 838.
- Duden online "Mais"
- Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache "Mais" auf wissen.de
- Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0 , Seite 560.
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 1
- Silbentrennung: "Mais" ist nicht trennbar, Plural: Mai | se
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): maɪ̯s
Reimwörter
Was reimt sich auf "Mais"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Mais":
| Nominativ Singular |
der Mais |
| Nominativ Plural |
die Maise |
| Genitiv Singular |
des Maises |
| Genitiv Plural |
der Maise |
| Dativ Singular |
dem Mais |
| Dativ Plural |
den Maisen |
| Akkusativ Singular |
den Mais |
| Akkusativ Plural |
die Maise |
Sprache
Wortschatz
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Mais" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Mais" umfasst 4 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| I |
1-mal |
→ |
7,66% |
(mäßig häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| M |
1-mal |
→ |
2,73% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Mais"
enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Mais" belegt Position 10237 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Reifer Mais wird an Hühner verfüttert, unreifer an Kühe.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Mais" eher als positiv oder negativ wahr?
Homophone
Gleich klingende Wörter mit anderer Bedeutung:
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Mais":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Mais":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Mais": 6
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus M(3), A(1), I(1), S(1)
Insgesamt ergibt das 6 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Stadt, Land, Fluss
"Mais" ist eine Lösung für:
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Mais" lassen sich diese Wörter bilden:
Isogramme
"Mais" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
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