Rand

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Rand

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Rand, Plural: Rän | der

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Rand"?

[1] äußere Begrenzung eines Gegenstandes
[2] äußere Begrenzung einer (abstrakten) Sache
[3] außen frei bleibende Fläche eines Papierbogens
[4] etwas in der Form eines dünnen Streifens
[5] umgangssprachlich: Mund

Weitere Bedeutungen liefern die folgenden Lemmata:

1. Rand

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch und althochdeutsch rant "Einfassung", germanisch *randa-/ō "Rand", belegt seit dem 9. Jahrhundert(1)(2)(3)
  1. Duden online "Rand (Einfassung)"
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Rand"
  3. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Rand", Seite 742.

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • umgangssprachlich

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Rand" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Rand" umfasst 4 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"Rand"

enthält einen Vokal und 3 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Rand" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Rand" belegt Position 1830 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Rand
Nominativ Plural die Ränder
Genitiv Singular des Rands
Genitiv Singular des Randes
Genitiv Plural der Ränder
Dativ Singular dem Rand
Dativ Singular dem Rande
Dativ Plural den Rändern
Akkusativ Singular den Rand
Akkusativ Plural die Ränder

Beispiele

Beispielsätze

  • Um ein gutes Foto zu schießen, stand er nah am Rande des Felsens.
  • Er wartete am Rande der Fahrbahn auf den Abschleppdienst.
  • Sie trug eine Brille mit dickem Rand.
  • Der Kamillentee schwappt über den Rand.
  • Am Strand von Tanger, in der glühendheißen Sonne liegen sie, am Rande der Wüste (Ideal: "Sex in der Wüste")
  • Er steht politisch am rechten Rand.
  • Mit der neuen Investition brachte er sein Unternehmen an den Rand des Abgrunds.
  • Mit seinen ständigen Streitereien brachte er sie an den Rand der Verzweiflung.
  • Er vermerkte seinen Geistesblitz mit schwarzer Tinte am Rand.
  • Die Lehrerin erklärte den Schülern, dass bei Diktaten der Rand nicht beschrieben werde.
  • Nach einer durchzechten Nacht hatte er Ränder um die Augen.
  • Der Rand des Teppichs war ausgefranst.
  • Das Eichenlaub ziert die Mitte des Tellers und einen schmalen Rand.
  • Halt jetzt deinen Rand!

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ʁant

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Rand"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Rand" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Rand

Rhetorische Stilmittel

Anagramme (Wortspiel)

Was ist ein Anagramm?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Rand" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Rand" am Anfang

"Rand" mittig

"Rand" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

  • außer Rand und Band
  • außer Rand und Band geraten
  • zeige alle Redewendungen

Zitate

  • Die Liebe ist eine köstliche Blume, aber man muß den Mut haben, sie am grausigen Rand eines Abgrunds zu pflücken.

    Henri Stendhal (1783 - 1842)

  • Die Liebe knüpft zwei Wesen miteinander, die Ehe schafft aus beiden eins; die Liebe stürzt ihren Freudenbecher hinunter, die Ehe schlürft ihn tropfenweise und leert ihn nur am Rand des Grabes. Die Liebe ist eine naschende Raupe, bis sie sich einspinnt in den Ehestand und dann reinere Nahrung aus Blumen saugt.

    August von Kotzebue (1761 - 1819)

  • Der Mensch gelangt an den Rand seines Grabes wie der Zerstreute an die Tür seines Hauses.

    Denis Diderot (1713 - 1784)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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