Recht

• Kategorie: Positive Wörter

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Recht

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Recht, Plural: Rech | te

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Recht"?

[1] Recht im objektiven Sinn: staatlich festgelegte und anerkannte Ordnung des menschlichen Zusammenlebens, deren Einhaltung durch staatlich organisierten Zwang garantiert wird
[2] Recht im subjektiven Sinn: Befugnis einer Person, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu verlangen, die sich aus dem Recht im objektiven Sinn ableiten lässt
[3] ohne Plural: Anspruch, der nach dem Rechtsempfinden der Menschen und der Rechtsordnung gerecht und richtig ist
[4] veraltete Bedeutung: Wissenschaft vom Recht; Jura, Rechtswissenschaft

Wortherkunft & Verweise

von althochdeutsch reht → goh "das Gerechte, Gebot, Gerechtigkeit, Gesetz, Pflicht, Recht, rechter Glaube, Rechtssache, Wahrheit", mittelhochdeutsch reht → gmh "was recht und geziemend ist, Gesamtheit der rechtlichen Verhältnisse, Gesamtheit der gesetzlichen Bestimmungen, Gericht, Rechtsbuch, Rechtsverfahren, Urteilsspruch", altsächsisch reht → osx, mittelniederdeutsch recht → gml, mittelniederländisch recht → dum und niederländisch recht ; die zuvor angeführten Substantive sind Ableitungen der jeweils gleichlautenden Adjektive. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.(1)
  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 6. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-32511-9 , Seite 1095.

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Recht" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"Recht" umfasst 5 Buchstaben.

Konsonanten und Vokale

"Recht"

enthält einen Vokal und 4 Konsonanten

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Recht" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "Recht" belegt Position 621 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Neutrum (sächlich, Artikel: das)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular das Recht
Nominativ Plural die Rechte
Genitiv Singular des Rechtes
Genitiv Singular des Rechts
Genitiv Plural der Rechte
Dativ Singular dem Recht
Dativ Singular dem Rechte
Dativ Plural den Rechten
Akkusativ Singular das Recht
Akkusativ Plural die Rechte

Beispiele

Beispielsätze

  • Das Recht der Bundesrepublik Deutschland ist mustergültig.
  • Sie haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.
  • Es ist Ihr gutes Recht, auf die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen zu bestehen.
  • Klaus studiert Recht und möchte Rechtsanwalt werden.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ʁɛçt

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Recht"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Recht" eher als positiv oder negativ wahr?

Positive Assoziation

Der Begriff "Recht" wird schwach positiv bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Bedeutungsgleiche Wörter im Englischen

  • right

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Recht

Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Recht" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Recht" am Anfang

"Recht" mittig

"Recht" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

  • es jemandem recht machen
  • mit Fug und Recht
  • recht in der Annahme gehen
  • schlecht und recht
  • zeige alle Redewendungen

Zitate

  • Ein Hauch von Zweifel schon macht den Glauben zum Unsinn, ja hebt ihn gewissermaßen auf, während gelegentliche Anfälle von Gläubigkeit dem Zweifel im Wesentlichen kaum etwas anhaben können, ja ihn eigentlich erst recht zu bestätigen scheinen.

    Arthur Schnitzler (1862 - 1931)

  • Man soll nicht immer recht haben wollen.

    Søren Kierkegaard (1813 - 1855)

  • Recht zu leben – das sollte unser großes und leuchtendes Meisterwerk sein! Alle anderen Dinge wie Herrschen, Horten und Häuserbauen sind höchstenfalls Anhängsel und Beiwerk.

    Michel de Montaigne (1533 - 1592)

  • Recht haben ist ein Ausdruck von Macht.

    Oswald Spengler (1880 - 1936)

  • Da wo man Recht hat, fängt die Selbstbeherrschung des Edeln an.

    Karl Gutzkow (1811 - 1878)

  • Recht ist die Einschränkung der Freiheit eines jeden auf die Bedingung ihrer Zusammenstimmung mit der Freiheit von jedermann, insofern diese nach einem allgemeinen Gesetze möglich ist.

    Immanuel Kant (1724 - 1804)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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