riechen

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • riechen

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 2
  • Silbentrennung: rie | chen, Präteritum roch, Partizip II ge | ro | chen

Etymologie

Bedeutung (Definition)

[1] transitiv: den Geruch von etwas mit der Nase wahrnehmen
[2] intransitiv: Duftstoffe in die Umgebungsluft abgeben
[3] intransitiv: unangenehmen Geruch verbreiten

Wortherkunft

Das mittelhochdeutsche riechen und das althochdeutsche rioh(h)an lassen sich von einem gemeingermanischen starken Verb *reuk-a- mit der Bedeutung "(rauchen, dampfen)" ableiten. Die Bedeutung [2] "(einen Geruch verbreiten)" ist also die ältere. Die Lesart der aktiven Sinneswahrnehmung ist im Deutschen erst seit dem Mittelhochdeutschen belegt. Verwandt mit: reek (altenglisch re<o>can, Prät.: reac, Partizip II: gereocen; aber die Konjugation wurde geweicht im 11. Jahrhundert), niederländisch rieken, verwandt mit *raukiz (Siehe auch Rauch), im etwa 9. Jahrhundert belegt.(1)(2)
mittelhochdeutsch riechen, althochdeutsch riohhan, ursprünglich = rauchen, dunsten (3)
  1. riechen woerterbuchnetz.de, abgerufen am 11. November 2014
  2. riechen www.etymonline.com, abgerufen am 11. November 2014
  3. riechen www.duden.de, abgerufen am 9. November 2014

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"riechen" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"riechen" umfasst 7 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "riechen" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "riechen" belegt Position 4377 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Flexion

Was ist Flexion?
Präsens ich rieche
Präsens du riechst
Präsens er, sie, es riecht
Präteritum ich roch
Partizip II gerochen
Konjunktiv II ich röche
Imperativ Singular rieche
Imperativ Singular riech
Imperativ Plural riecht
Hilfsverb haben

Beispiele

Beispielsätze

  • Oh, das riecht aber lecker, was kochst du denn da?
  • Schon als er den Hausflur betrat, roch er den süßlichen Geruch einer frisch gemähten Wiese, der von Etage zu Etage noch stärker wurde.
  • Hier, der Claude vom Markt hat mir wieder einen neuen Käse verkauft, riech mal!
  • Mit meinem Schnupfen rieche ich überhaupt nichts.
  • Verlass dich drauf, das riecht quasi nach einer Tasse Kaffee, wenn sie wieder rein kommt, wird sie uns fragen, ob wir eine wollen, warte nur ab!
  • Sie roch viel zu stark nach Parfüm.
  • Der Fisch ist nicht mehr frisch. Er riecht schon.
  • Hier riecht es schlecht.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈʁiːçn̩

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Reimwörter

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Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

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"riechen" mittig

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

Zitate

  • Du wirst kein Buch finden, da du die göttliche Weisheit könntest mehr inne finden zu forschen, als wenn du auf eine in vieltausenderlei Kräutern grünende und blühende Wiese gehest: da wirst du die wunderliche Kraft Gottes sehen, riechen und schmecken, wiewohl es nur ein Gleichnis ist.

    Jakob Böhme (1575 - 1624)

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