Was bedeutet Rauch?
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- mittelhochdeutsch: rouch, althochdeutsch: rouh, von germanisch: *rauki- "Rauch", belegt seit dem 9. Jahrhundert(1)
- Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "Rauch", Seite 746.
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 1
- Silbentrennung: "Rauch" ist nicht trennbar, kein Plural
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ʁaʊ̯x
Reimwörter
Was reimt sich auf "Rauch"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Rauch":
| Nominativ Singular |
der Rauch |
| Nominativ Plural |
die Rauche |
| Genitiv Singular |
des Rauchs |
| Genitiv Singular |
des Rauches |
| Genitiv Plural |
der Rauche |
| Dativ Singular |
dem Rauch |
| Dativ Singular |
dem Rauche |
| Dativ Plural |
den Rauchen |
| Akkusativ Singular |
den Rauch |
| Akkusativ Plural |
die Rauche |
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Rauch" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Rauch" umfasst 5 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| R |
1-mal |
→ |
7,01% |
(mäßig häufig) |
|
| A |
1-mal |
→ |
5,67% |
(mäßig häufig) |
|
| H |
1-mal |
→ |
5,11% |
(mäßig häufig) |
|
| U |
1-mal |
→ |
4,03% |
(gelegentlich) |
|
| C |
1-mal |
→ |
3,42% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Rauch"
enthält 2 Vokale und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Rauch" belegt Position 5438 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
Das Möbellager ging in Rauch und Flammen auf.
-
Die Decke war vom Rauch geschwärzt.
-
Die Aale werden in den Rauch gehängt.
-
Er blies den Rauch seiner Zigarre in Form von Ringen in die Luft.
-
Es riecht nach Rauch.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Rauch" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "Rauch":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Rauch":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Rauch": 9
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus R(1), A(1), U(1), C(4), H(2)
Insgesamt ergibt das 9 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Isogramme
"Rauch" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Rauch" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Redewendungen
- in Rauch und Flammen aufgehen
- wo Rauch ist, ist auch Feuer
- zeige alle ❯ Redewendungen
Sprichwörter
- Kein Rauch ohne Feuer.
- Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.
- Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
- zeige alle ❯ Sprichwörter
Zitate
- Zank ist der Rauch der Liebe.
Ludwig Börne
(1786 - 1837)
- Steht fest und werdet nicht müde, denn euer Gott ist mit euch! Was fürchtet ihr die Höllenbrände eurer Feinde, die den Himmel gleich wie der Rauch ersteigen wollen und werden doch von einem kleinen Hauch göttlichen Geistes schnell verweht. Darum seid kühn; fürchtet sie nicht! Euer Leben ist eine Ritterschaft, kämpft freudig, nicht sag ich mit Schwertern und Spießen, sondern mit Geduld, Sanftmut und Freundlichkeit gegen jedermann.
Martin Luther
(1483 - 1546)
- Wenn ich höre, wie die Hügel vom Donnerschnauben des Dampfrosses widerhallen, wie es mit seinen Füßen die Erde erschüttert und Feuer und Rauch aus seinen Nüstern atmet... dann scheint es, als hätte die Erde nun ein Volk, das würdig ist, sie zu besiedeln.
Henry David Thoreau
(1817 - 1862)
- zeige alle ❯ Zitate
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