Was bedeutet Gefälligkeit?
- [1] Handlung oder Unterlassung, die man einer anderen Person zuliebe vollzieht
- [2] Haltung mit der Bereitschaft zu [1]
- [3] ansprechende Art/Aufmachung
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- mittelhochdeutsch gevellekeit "was gefällt, Gunst"(1)
- Ableitung des Substantivs vom Adjektiv gefällig mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Gefälligkeit"
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 4
- Silbentrennung: Ge | fäl | lig | keit, Plural: Ge | fäl | lig | kei | ten
Häufige Rechtschreibfehler
- Gefelligkeit
- Gefäligkeit
- Gefälligkeid
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ɡəˈfɛlɪçkaɪ̯t
Reimwörter
Was reimt sich auf "Gefälligkeit"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Femininum (weiblich, Artikel: die)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Gefälligkeit":
| Nominativ Singular |
die Gefälligkeit |
| Nominativ Plural |
die Gefälligkeiten |
| Genitiv Singular |
der Gefälligkeit |
| Genitiv Plural |
der Gefälligkeiten |
| Dativ Singular |
der Gefälligkeit |
| Dativ Plural |
den Gefälligkeiten |
| Akkusativ Singular |
die Gefälligkeit |
| Akkusativ Plural |
die Gefälligkeiten |
Sprache
Sprachgebrauch
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Gefälligkeit" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Gefälligkeit" umfasst 12 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
2-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| I |
2-mal |
→ |
7,66% |
(mäßig häufig) |
|
| T |
1-mal |
→ |
6,03% |
(mäßig häufig) |
|
| L |
2-mal |
→ |
3,85% |
(gelegentlich) |
|
| G |
2-mal |
→ |
3,29% |
(gelegentlich) |
|
| F |
1-mal |
→ |
1,58% |
(selten) |
|
| K |
1-mal |
→ |
1,45% |
(selten) |
|
| Ä |
1-mal |
→ |
0,59% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"Gefälligkeit"
enthält 5 Vokale und 7 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Gefälligkeit" belegt Position 32481 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
Für "Gefälligkeit" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Gefälligkeit" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Gefälligkeit":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Gefälligkeit":
Rhetorische Stilmittel
Rhetorische Mittel sind sprachliche Techniken, die einen Text überzeugender, lebendiger oder eindrucksvoller machen.
Euphemismus
"Gefälligkeit" ist ein beschönigendes oder milderndes Wort mit verschleiernder Absicht.
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Gefälligkeit": 27
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus 2 × G(2) = 4, 2 × E(1) = 2, F(4), Ä(6), 2 × L(2) = 4, 2 × I(1) = 2, K(4), T(1)
Insgesamt ergibt das 27 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Wortprofile
Wortkarte
Wortlisten
"Gefälligkeit" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- Aus dem Umgange mit Freunden muß alle Verstellung verbannt sein. Da soll alle falsche Scham, da soll aller Zwang, den Konvenienz, übertriebne Gefälligkeit und Mißtraun im gemeinen Leben auflegen, wegfallen. Zutraun und Aufrichtigkeit müssen unter innigen Freunden herrschen.
Adolph Knigge
(1752 - 1796)
- Nichts ist seltener als wahre Güte; selbst jene, welche glauben, sie zu besitzen, besitzen in der Regel nichts als Gefälligkeit oder Schwäche.
François de La Rochefoucauld
(1613 - 1680)
- Nichts ist seltener als wahre Güte. Zumeist wird sie mit Gutmütigkeit oder Gefälligkeit verwechselt.
François de La Rochefoucauld
(1613 - 1680)
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