Nichts

• Kategorie: Singularetantum

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Nichts

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Nichts, kein Plural

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Nichts"?

[1] Ort, an dem nichts existiert, Raum, der leer ist
[2] abstrakt, philosophisch: Gegenteil von Sein
[3] abwertend, von einer Person: jemand ohne Rang und Ansehen

Wortherkunft

Substantivierung von nichts durch Konversion

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • abwertend

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Nichts" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Nichts" umfasst 6 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Nichts" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Nichts" belegt Position 8337 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Neutrum (sächlich, Artikel: das)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular das Nichts
Genitiv Singular des Nichts
Dativ Singular dem Nichts
Akkusativ Singular das Nichts

Beispiele

Beispielsätze

  • Künstlerisch gesehen ist er ein Nichts.
  • Es verschwand im Nichts.
  • Alle Vorwürfe lösten sich in einem Nichts auf.
  • Das Auto auf der Gegenfahrbahn tauchte wie aus dem Nichts auf.
  • Entweder wir sind da, oder wir sind ein Nichts.
  • Das Nichts ist für den Menschen schwer zu ertragen.
  • Hier sind Sie ein Nichts, Herr Baron!
  • Sprich nicht mehr von ihr! Sie ist ein Nichts, ohne jegliche Relevanz.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): nɪçt͡s

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Nichts"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Nichts" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Nichts

Rhetorische Stilmittel

Anagramme (Wortspiel)

Was ist ein Anagramm?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Nichts" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Nichts" am Anfang

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

  • außer Spesen nichts gewesen
  • in null Komma nichts
  • zeige alle Redewendungen

Sprichwörter

  • Nichts ist gelber als gelb selber.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Nichts schmeichelt einem Mann so sehr wie das Glück seiner Frau.

    Samuel Johnson (1709 - 1784)

  • Nichts ist so mächtig als eine Republik, in der man die Gesetze – nicht aus Furcht – sondern aus Neigung beobachtet.

    Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755)

  • Wenn die Materie ewig war, mußte sie auch ewige Eigenschaften besitzen, wie Gestalt, Trägheit, Bewegung und Teilbarkeit. Diese Teilbarkeit aber ist nur eine Folge der Bewegung, denn ohne Bewegung läßt sich nichts teilen, trennen oder ordnen. Man betrachtet also die Bewegung als zum Wesen der Materie gehörig.

    Voltaire (1694 - 1778)

  • Nichts leidet weniger Übertreibung als die Tugend.

    Friedrich Maximilian von Klinger (1752 - 1831)

  • Nichts gibt den jungen Leuten mehr Mut als die Liebe.

    Émile Zola (1840 - 1902)

  • Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen.

    Fanny zu Reventlow (1871 - 1918)

  • Es gibt drei Dinge, die eine Frau aus dem Nichts zaubern kann: einen Hut, einen Salat und einen Ehekrach.

    Mark Twain (1835 - 1910)

  • Nichts ist so erfolgreich wie der Mißerfolg.

    Oliver Herford (1863 - 1935)

  • Nichts verhindert den rechten Genuß so wie der Überfluß.

    Michel de Montaigne (1533 - 1592)

  • Nichts ist umsonst geschaffen worden – vielleicht mit Ausnahme der Fliege.

    Mark Twain (1835 - 1910)

  • Es ist viel besser nichts zu tun, als Nichtiges zu tun.

    Leo Tolstoi (1828 - 1910)

  • Nichts ist so ansteckend wie schlechte Laune.

    Henri Stendhal (1783 - 1842)

  • Nichts demütigt ein Volk mehr als die Vernachlässigung, die seine Sprache um einen ausländischen Willen erfährt.

    Nikolai Gneditsch (1784 - 1833)

  • Nichts ist seltener als wahre Güte; selbst jene, welche glauben, sie zu besitzen, besitzen in der Regel nichts als Gefälligkeit oder Schwäche.

    François de La Rochefoucauld (1613 - 1680)

  • Nichts schmeichelt einem Mann so sehr wie das Glück seiner Frau.

    Samuel Johnson (1709 - 1784)

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