Was bedeutet bilden?
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- von mittelhochdeutsch bilden → gmh, von althochdeutsch bilidōn → goh, abgeleitet von bilidi → goh "Bild", mit der ursprünglichen Bedeutung "abbilden", wörtlicher "ein Bild schaffen"(1)(2)
- Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2 , Seite 95
- Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 123
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 2
- Silbentrennung: bil | den, Präteritum bil | de | te, Partizip II ge | bil | det
Häufige Rechtschreibfehler
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈbɪldn̩
Reimwörter
Was reimt sich auf "bilden"?
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Flexion
Konjugation von "bilden":
| Präsens |
ich bilde |
| Präsens |
du bildest |
| Präsens |
er, sie, es bildet |
| Präteritum |
ich bildete |
| Partizip II |
gebildet |
| Konjunktiv II |
ich bildete |
| Imperativ Singular |
bilde |
| Imperativ Plural |
bildet |
| Hilfsverb |
haben |
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"bilden" gehört
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"bilden" umfasst 6 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| I |
1-mal |
→ |
7,66% |
(mäßig häufig) |
|
| D |
1-mal |
→ |
4,81% |
(gelegentlich) |
|
| L |
1-mal |
→ |
3,85% |
(gelegentlich) |
|
| B |
1-mal |
→ |
1,74% |
(selten) |
|
Konsonanten und Vokale
"bilden"
enthält 2 Vokale und 4 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "bilden" belegt Position 778 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
-
„Das neue Gebäude ... wird den Hochschulstandort Hildesheim prägen, denn es bildet künftig das Herzstück der Universität." (juraforum.de)
-
Fasst euch an den Händen, wir bilden einen Kreis.
-
Damals bildeten wir eine außerparlamentarische Gruppe.
-
Vor Jahrmillionen bildeten sich die Alpen.
-
Der Zaun bildet die Grenze des Grundstücks.
-
Zusammen bilden wir ein starkes Gegengewicht und man wird uns zuhören müssen.
-
Lesen bildet.
-
Sich zu bilden hat seine Vorteile.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "bilden" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Antonyme
Gegenteil von "bilden":
Hyponyme
Unterbegriffe von "bilden":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "bilden": 9
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus B(3), I(1), L(2), D(1), E(1), N(1)
Insgesamt ergibt das 9 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "bilden" lassen sich diese Wörter bilden:
Isogramme
"bilden" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"bilden" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Redewendungen
Zitate
- Wir können aus allem Guten uns Gutes bilden und können sogar unsere Übel zu Gutem umbilden.
Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755)
- Alle Arten persönlicher Vorzüge, Überlegenheit, Geschicklichkeit und überragender Kenntnisse bilden natürliche Monopole, die unter Anwendung des Monopolgrundsatzes belohnt weden.
William Graham Sumner (1840 - 1910)
- Was eine Einheit bilden soll, muss der Art nach verschieden sein.
Aristoteles
(384 - 322 v. Chr.)
- zeige alle ❯ Zitate
User Feedback
Umfrage
Befragung zur Nutzung von "bilden" im persönlichen Sprachgebrauch.
Kommentare
Zu "bilden" sind noch keine Kommentare vorhanden. Eröffne den Gedankenaustausch!💥