Strom

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Strom

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Strom, Plural: Strö | me

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Strom"?

[1] allgemein eine Menge (Informationen, Menschen, Teilchen, Wasser), die sich fließend in eine bestimmte Richtung bewegt
[2] großes, fließendes Gewässer in Form eines Flusses
[3] Physik, Elektrotechnik, kurz für: elektrischer Strom – sich in eine bestimmte Richtung bewegende Ladungsträger
[4] Alltagssprache, kurz für: elektrischer Strom, im Sinne von elektrisch transportierter Energie

Abkürzungen

Wortherkunft & Verweise

althochdeutsch stroum → goh seit dem 8. Jahrhundert belegt, mittelhochdeutsch auch strōm → gmh oder strām → gmh, zunächst "schnell fließendes Wasser" bedeutend, frühneuhochdeutsch "großer Fluss mit starker Strömung", seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr auf die Flüssigkeit beschränkt.(1)
  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Strom"

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Geografie
  • Physik

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Strom" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Strom" umfasst 5 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Strom" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Strom" belegt Position 1701 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Maskulinum (männlich, Artikel: der)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular der Strom
Nominativ Plural die Ströme
Genitiv Singular des Stroms
Genitiv Singular des Stromes
Genitiv Plural der Ströme
Dativ Singular dem Strom
Dativ Singular dem Strome
Dativ Plural den Strömen
Akkusativ Singular den Strom
Akkusativ Plural die Ströme

Beispiele

Beispielsätze

  • Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab; es fliehen weitere Menschen.
  • Träge fließt das schlammige Wasser des Stroms durch das breite Tal.
  • Ruhestrom ist der - zum Beispiel in einer Feuermeldeanlage - dauernd fließende, schwache elektrische Strom.
  • Der Strom ist ausgefallen, wir haben kein Licht.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ʃtʁoːm

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Strom"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Strom" eher als positiv oder negativ wahr?

Assoziative Bedeutungen

Bedeutungsgleiche Wörter im Englischen

  • stream

Hyperonyme

Was ist ein Hyperonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Strom

Rhetorische Stilmittel

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Strom" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Strom" am Anfang

"Strom" mittig

"Strom" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Redewendungen

  • gegen den Strom schwimmen
  • mit dem Strom schwimmen
  • unter Strom stehen
  • zeige alle Redewendungen

Sprichwörter

  • Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Unter allem Streben und Begehren ist nur eines ganz lauter, das Verlangen nach Gott, nach Vereinigung mit dem Höchsten. Es ist die Neigung des Tropfens zum Strom und des Stromes zum Meere – der Drang, das Einzelne, Getrennte, zur großen Allgemeinheit hinzuleiten, und mit und in ihm unsterblich zu sein. So ist der höchste Vorschritt des Menschen, das freie Heraustreten aus sich selbst – von Subjektivität zur Objektivität – die Verspielung des Teils an das Ganze.

    Friedrich Albert Franz Krug von Nidda (1776 - 1843)

  • Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.

    Oswald Spengler (1880 - 1936)

  • Im Strom ist Leben, und wohl ist allen denen, die an der starken Lebensstraße wohnen. Der Strom führt Güter heran und Güter davon, und nur im Wechsel ist Glück. Die aber, die auf einsame Inseln flüchten, müssen versiegen wie Teiche, die ohne Zufluß sind.

    Paul Keller (1873 - 1932)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

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