Was bedeutet edel?
[1] Gegenstand: von hochwertiger Qualität
[2] Person: von besonderer Einstellung, Leistung, Qualität oder auch Stellung
Beispiele (5) alle + ergänzen

Seine edle Abstammung hat ihn dann auch nicht vor dem Gefängnis bewahrt.

Etymologie

Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.

Wortherkunft & Verweise

mittelhochdeutsch "edel(e)", althochdeutsch "edili", westgermanisch *"aþal-ja-" "edel", belegt seit dem 8. Jahrhundert in der Form "edili"(1)
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: "edel", Seite 226.

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • edel

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: "edel" ist nicht trennbar, Komparativ ed | ler, Superlativ am edels | ten

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈeːdl̩

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "edel"?

Grammatik

Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.

Wortart

Was ist eine Wortart?

Komparation

Was ist Komparation?

Steigerung von "edel":

Positiv edel
Komparativ edler
Superlativ am edelsten

Quantitative Linguistik

Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"edel" gehört nicht zum deutschen Grundwortschatz.

Länge nach Buchstaben

"edel" umfasst 4 Buchstaben.

:

Buchstabenhäufigkeit

Was bedeutet Buchstabenhäufigkeit?
E 2-mal 17,22% (sehr häufig)
D 1-mal 4,81% (gelegentlich)
L 1-mal 3,85% (gelegentlich)

Konsonanten und Vokale

"edel"

enthält 2 Vokale und 2 Konsonanten

Worthäufigkeit

Was bedeutet Worthäufigkeit?

Der Begriff "edel" wird gelegentlich im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird der Rang nach Worthäufigkeit ermittelt?

Der Eintrag "edel" belegt Position 4081 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Beispiele

Beispielsätze

  • Da haben Sie sich aber ein edles Möbelstück gekauft!
  • Oh, was für ein edles Teil! Bist du sicher, dass die Uhr echt ist? Wo hast du sie denn her?
  • Unter den Wilden des Landes findet sich manch wahrhaft edler Mensch.
  • Das ist sehr edel von dir, aber du musst mich nicht in Schutz nehmen.
  • Seine edle Abstammung hat ihn dann auch nicht vor dem Gefängnis bewahrt.

Semantik

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.

Assoziation

Nimmst du "edel" eher als positiv oder negativ wahr?

Positive Assoziation

Der Begriff "edel" wird einigermaßen positiv bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Gegenteil von "edel":

Wort- & Buchstabenspiele

Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?

Scrabble

Was ist Scrabble?
  • Buchstabenwert für "edel": 5
    • Die Berechnung basiert auf:
      ∑ aus 2 × E(1) = 2, D(1), L(2)
      Insgesamt ergibt das 5 Punkte.
  • Tipp: Wortfinder für Scrabble nutzen!

Anagramme

Was ist ein Anagramm?

Aus den Buchstaben von "edel" lassen sich diese Wörter bilden:

Wortprofile

Wortkarte

Was ist eine Wortkarte?

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Wortlisten

"edel" ist in folgenden Wortlisten zu finden:

Verwendung in anderen Quellen

Sprichwörter

  • Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
  • zeige alle Sprichwörter

Zitate

  • Die Hypochondrie und Hysterie waren den Alten fremd. Versuchen wir zu sein wie die Alten – edel wie die Griechen, kräftig wie die Römer, – vielleicht wird sie uns auch wieder fremd!

    Ernst von Feuchtersleben (1806 - 1849)

  • Wäre ich in einer Wüstenei allein, wo es mich graute, und hätte ich da bei mir ein Kind, so verginge mir alles Grauen, und ich fände Kraft: so edel und froh ist das Leben.

    Meister Eckhart (1260 - 1327)

  • Große Taten, wenn sie nicht ein edel Volk vernimmt, sind mehr nicht als ein gewaltiger Schlag vor eine dumpfe Stirne, und hohe Worte, wenn sie nicht in hohen Herzen widertönen, sind, wie ein sterbend Blatt, das in den Kot herunterrauscht.

    Friedrich Hölderlin (1770 - 1843)

  • zeige alle Zitate

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verifizierter Eintrag (SM, 08/2024