Was bedeutet Genius?
- [1] dem Menschen innewohnender schöpferischer Geist
- [2] schöpferischer Mensch
- [3] Kunst: als geflügelte Figur dargestellte niedere Gottheit
Etymologie
Die Etymologie erforscht den Ursprung und die historische Entwicklung von Wörtern.
Wortherkunft & Verweise
- im 16. Jahrhundert von spätlateinisch genius "Schöpfergeist, natürliche Begabung", nach lateinisch genius "Schutzgeist", wörtlich "Erzeuger" entlehnt(1)(2)
- Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 , Stichwort: "Genius"
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Genius"
Orthographie
Normgerechte Schreibung
Silben und Silbentrennung
- Anzahl der Silben: 3
- Silbentrennung: Ge | ni | us, Plural: Ge | ni | en
Phonologie
Aussprache
Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): ˈɡeːni̯ʊs
Grammatik
Die Grammatik ist das Regelwerk, das beschreibt, wie eine Sprache aufgebaut ist und funktioniert.
Wortart
Genus
Maskulinum (männlich, Artikel: der)
Numerus & Kasus
Deklination / Einzahl & Mehrzahl von "Genius":
| Nominativ Singular |
der Genius |
| Nominativ Plural |
die Genien |
| Genitiv Singular |
des Genius |
| Genitiv Plural |
der Genien |
| Dativ Singular |
dem Genius |
| Dativ Plural |
den Genien |
| Akkusativ Singular |
den Genius |
| Akkusativ Plural |
die Genien |
Quantitative Linguistik
Die Quantitative Linguistik ist die Statistik der Sprachwissenschaft.
Grundwortschatz
"Genius" gehört
nicht
zum deutschen Grundwortschatz.
Länge nach Buchstaben
"Genius" umfasst 6 Buchstaben.
:
Buchstabenhäufigkeit
| E |
1-mal |
→ |
17,22% |
(sehr häufig) |
|
| N |
1-mal |
→ |
10,04% |
(häufig) |
|
| I |
1-mal |
→ |
7,66% |
(mäßig häufig) |
|
| S |
1-mal |
→ |
6,72% |
(mäßig häufig) |
|
| U |
1-mal |
→ |
4,03% |
(gelegentlich) |
|
| G |
1-mal |
→ |
3,29% |
(gelegentlich) |
|
Konsonanten und Vokale
"Genius"
enthält 3 Vokale und 3 Konsonanten
Rang nach Worthäufigkeit
Der Eintrag "Genius" belegt Position 24818 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.
Beispiele
Beispielsätze
Für "Genius" ist noch kein Beispiel vorhanden. Hilf mit und trage den ersten Beispielsatz ein.
Semantik
Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von Wörtern und Sätzen.
Assoziation
Nimmst du "Genius" eher als positiv oder negativ wahr?
Assoziative Bedeutungen
Gedanken und Gefühle, die neben der Grundbedeutung geweckt werden:
Hyperonyme
Oberbegriffe von "Genius":
Hyponyme
Unterbegriffe von "Genius":
Wort- & Buchstabenspiele
Wort- & Buchstabenspiele sind sprachliche Rätsel, bei denen mit einzelnen Buchstaben oder deren Anordnung gespielt wird. Lust auf unsere kniffligen Wortspiele?
Scrabble
- Buchstabenwert für "Genius": 7
- Die Berechnung basiert auf:
∑ aus G(2), E(1), N(1), I(1), U(1), S(1)
Insgesamt ergibt das 7 Punkte.
- Tipp: ❯ Wortfinder für Scrabble nutzen!
Anagramme
Aus den Buchstaben von "Genius" lassen sich diese Wörter bilden:
Isogramme
"Genius" ist ein Isogramm. Jeder Buchstabe kommt darin nur einmal vor.
Wortprofile
Wortkarte
Wortgruppen
Phrasenbildungen
Wortlisten
"Genius" ist in folgenden Wortlisten zu finden:
Verwendung in anderen Quellen
Zitate
- Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören.
Malwida von Meysenbug
(1816 - 1903)
- Genial ist derjenige, welcher seinem Genius folgt. Jeder Mensch erfreut sich eines solchen; mag dieser nun leise oder gewaltig seine Schwingen regen. Es kommt weniger auf die Höhe der Leistungsfähigkeit eines Menschen, als darauf an, daß er reale und ideale Interessen in sich gleichmäßig entwickele; es kommt auf Abrundung seines Wesens an. Da liegt's. Auch der Unbedeutende kann in seiner Art genial sein, wenn er seine Person zu vollkommenem Gleichmaß abrundet; und der Geniale wird es desto mehr sein, je mehr er ebendasselbe tut. Seinem Genius folgen, heißt den gegebenen und angeborenen Bedingungen seines inneren Daseins folgen.
Julius Langbehn
(1851 - 1907)
- Alltägliche Geister sehen in allem, was sie umgibt und worauf sie treffen, nichts, wie sie selbst ein Nichts sind; der Genius aber schafft aus dem Nichts, aus dem Stoffe des Unbedeutendsten, aus dem Staube der Erde Werke der Ewigkeit.
Heribert Rau
(1813 - 1876)
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