Macht

• Kategorie: Positive Wörter

Orthographie

Normgerechte Schreibung

  • Macht

Silben und Silbentrennung

  • Anzahl der Silben: 1
  • Silbentrennung: Macht, Plural: Mäch | te

Etymologie

Bedeutung (Definition)

Was bedeutet "Macht"?

[1] Fähigkeit, auf andere Einfluss ausüben zu können, auch gegen deren Willen
[2] Institution, Organisation oder Person, die die Fähigkeit hat, auf andere, auch gegen deren Willen, Einfluss auszuüben

Wortherkunft & Verweise

althochdeutsch maht → gmh "Fülle, Menge, Vollmacht, Gewalt, Anstrengung, Vermögen, körperliche Kraft", um das Jahr 900 auch "männliches Gemächt", seit dem 8. Jahrhundert belegt, aus indoeuropäisch *magh- → ine "können, vermögen, helfen"(1)(2)
  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "Macht"
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache "mögen"

Sprache

Sprachgebrauch

Was bedeutet Sprachgebrauch?
  • Mathematik

Quantitative Linguistik

Grundwortschatz

Was ist der Grundwortschatz?

"Macht" gehört zum deutschen Grundwortschatz.

Wortlänge nach Buchstaben

"Macht" umfasst 5 Buchstaben.

Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Macht" wird oft im Sprachgebrauch verwendet.

Rang nach Worthäufigkeit

Wie wird die Worthäufigkeit ermittelt?

Der Begriff "Macht" belegt Position 1308 in unserer Rangliste der Häufigkeitsverteilung.

Grammatik

Wortart

Was ist eine Wortart?

Genus

Was ist Genus?
Femininum (weiblich, Artikel: die)

Numerus & Kasus

Was ist Numerus & Kasus?
Nominativ Singular die Macht
Nominativ Plural die Mächte
Genitiv Singular der Macht
Genitiv Plural der Mächte
Dativ Singular der Macht
Dativ Plural den Mächten
Akkusativ Singular die Macht
Akkusativ Plural die Mächte

Beispiele

Beispielsätze

  • Der Staat hat die Macht, Gesetze zu erlassen.
  • "Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut." (Lord Acton)
  • Unter Friedrich II. stieg Preußen unter die europäischen Mächte auf.
  • Ein absolutistischer Herrscher war selbst schon eine Macht.

Phonologie

Aussprache

Nach dem IPA (Internationales Phonetisches Alphabet): maxt

Ähnlich klingende Wörter

Reimwörter

Was sind Reimwörter?

Was reimt sich auf "Macht"?

Semantik

Assoziation

Nimmst du "Macht" eher als positiv oder negativ wahr?

Positive Assoziation

Der Begriff "Macht" wird schwach positiv bewertet.

Assoziative Bedeutungen

Bedeutungsgleiche Wörter im Englischen

  • might

Antonyme

Was ist ein Antonym?

Hyponyme

Was ist ein Hyponym?

Synonyme

Was ist ein Synonym?
zeige alle Synonyme für Macht

Rhetorische Stilmittel

Anagramme (Wortspiel)

Was ist ein Anagramm?

Isogramme (Wortspiel)

Was ist ein Isogramm?

"Macht" ist ein Isogramm.

Wortbildungen

Wortbildungsprodukte

Was sind Wortbildungsprodukte?

"Macht" am Anfang

"Macht" mittig

"Macht" am Ende

Wortgruppen

Phrasenbildungen

Kategorien

Verwendung in anderen Quellen

Grüße

  • Mit keinem macht es mehr Spaß, den Weihnachtsmarkt zu besuchen
    oder in der warmen Stube zu sitzen bei Glühwein und Pfefferkuchen.
    Bedanke mich beim Christkind,
    dafür, dass wir Freunde sind.
  • zeige alle Grüße

Redewendungen

  • Geld allein macht nicht glücklich
  • das macht das Kraut nicht fett
  • das macht nichts
  • macht nichts
  • zeige alle Redewendungen

Sprichwörter

  • Macht geht vor Recht.
  • Wer mit jungen Pferden pflügt, der macht krumme Furchen.
  • zeige alle Sprichwörter

Wünsche

  • Als gute Freunde haben wir das ja kommen sehen
    Wenn zwei sich so wie ihr verstehen
    Dann fragt man höchstens wann,
    der Weg zum Standesamt euch macht zu Gattin und Ehemann.
  • zeige alle Wünsche

Zitate

  • Der Herrscher ist nicht zu seinem hohen Rang erhoben, man hat ihm nicht die höchste Macht anvertraut, damit er in Verweichlichung dahinlebe, sich vom Mark des Volkes mäste und glücklich sei, während alles darbt. Der Herrscher ist der erste Diener des Staates.

    Friedrich II., der Große (1712 - 1786)

  • Macht unsre Bücher billiger! Macht unsre Bücher billiger! Macht unsre Bücher billiger!

    Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)

  • Macht in Amt und Würde, Größe und Ansehen durch Geburt, ja selbst die glänzendste Begabung und Talente sind nichts und verschwinden gegen das einzige Große, was der Mensch zu erreichen vermag: die Rechtschaffenheit und Schönheit des Charakters.

    Adalbert Stifter (1805 - 1868)

  • Sodann aber trachte man ganz besonders, mittelst der Gesetze dahin zu wirken, daß niemand durch Anhang oder Vermögen ein großes Übergewicht an Macht erlangt [...].

    Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

  • Macht niemals etwas, dessen Äquivalent ihr nicht in der Natur gesehen habt.

    Ary Scheffer (1795 - 1858)

  • Es ist, als hätten die Menschen nicht genug an ihren Fehlern; sie vergrößern ihre Zahl noch durch gewisse seltsame Eigenheiten, mit denen sie sich herausputzen, und pflegen sie so eifrig, daß sie schließlich zu natürlichen Fehlern werden, die abzulegen nicht mehr in ihrer Macht steht.

    François de La Rochefoucauld (1613 - 1680)

  • zeige alle Sprüche und Zitate

Zungenbrecher

  • Der Wachsmaskenmacher macht Wachsmasken aus Wachsmaskenwachs.
  • Vier fünfmal vervierfacht macht mehr als fünf viermal verfünffacht.
  • zeige alle Zungenbrecher

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